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Die Amerikaner John Walker und Dan Drake gründeten im April 1982 in San Jose, Kalifornien das Software-Unternehmen Autodesk. Sie nutzten die Gunst der Stunde: Mit der Marktreife des Personal Computers (PC) begann auch die Ära neuer Software-Firmen, die ausschließlich Programme für diese kostengünstigeren Computer entwickelten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machten. Die Autodesk-Gründer wollten Computer Aided Design (CAD) von Großrechnern auf PCs bringen - und entwickelten AutoCAD.
Neben dem damals überragend günstigen Preis-/ Leistungsverhältnis bestach(en) die Autodesk-Entwicklung(en) von je her durch offene Schnittstellen (siehe z.B. AutoLISP und Obejct ARX), die es Programmierern und spezialisierten Systemhäusern (so genannten Third-Party-Developern) ermöglich(t)en, eine Vielzahl von maßgeschneiderten Applikationen auf Basis von z.B. AutoCAD zu entwickeln. In den 90iger Jahren reagierte Autodesk aber auch auf die zunehmenden Kundenanfragen, branchenspezifische Produkte selber zu entwickeln. Mit der Entscheidung, Lösungen für die vertikalen Märkte für Mechanik und Maschinenbau, Architektur und Bauwesen sowie Geografische Informationssysteme zu entwickeln, entstehen - nicht immer zur Erbauung der Third-Party-Developer - bis heute entsprechende Produkte. Dazu gehören unter anderem ...
Im Jahr 2000 hat Autodesk CAD neu definiert: Autodesk führte seine Kunden von "computer aided design" hin zu "internet aided design". Mit der Internetstrategie iDesign brachte Autodesk webbasierte und mobile Konstruktionslösungen auf den Markt, die den Anwendern den klaren Nutzen von Intra- und Internet sowie Collaboration zeigte. Der Einsatz dieser Konstruktionslösungen optimiert abteilungsübergreifende Prozesse. Die immensen Wettbewerbsvorteile, die durch den Einsatz digitaler Konstruktions- und Designdaten erreicht werden, bezweifelt heute niemand mehr. Das amerikanische Unternehmen, das zu den fünftgrößten der Welt zählt, wird seit 1992 von Präsidentin und CEO Carol Bartz geführt. Insgesamt 3.600 Mitarbeiter arbeiten in den weltweit 150 Niederlassungen. In Deutschland ist Autodesk seit 1992 vertreten. Seit 2000 leitet Roland Zelles als Geschäftsführer die bedeutende Region Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Geschäftsjahr 2001/2002 erwirtschaftete Autodesk international einen Umsatz von 947 Millionen US-Dollar. Nach 20 Jahren (also im Frühjahr 2002) entwerfen, konstruieren und kommunizieren übrigens fünf Millionen registrierte Kunden mit der Software von Autodesk - dazu gehören Firmen wie die HochTief AG, Krupp Fördertechnik GmbH, Siemens Demag Mobile Cranes, PERI GmbH, Zaha Hadid Ltd., Adam Opel AG oder die Flughafen München GmbH. siehe auch: |
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