|
|
Übersicht:
|
Computertechnik bei |
|
|
|
|
|
|
|
|
c't warnt vor
Etiketten auf DVDs Individuell gestaltete Labels können bei DVDs zu Datenverlust führen. Klebeetiketten verbiegen die Silberscheiben, sodass die Daten meist nicht mehr lesbar sind. CDs sind währenddessen weniger empfindlich, hat ein Test des Computermagazins c't in der Ausgabe 9/04 gezeigt. Als Geschenk oder fürs Archiv: Mit schicken Klebeetiketten lassen sich CDs oder DVDs individuell gestalten. Doch bei DVDs sollte man besser die Finger davon lassen, rät c't-Redakteur Hartmut Gieselmann: "Der mechanische Verzug, der durch die zusätzliche Klebeschicht entsteht, verbiegt die Silberscheiben und macht sie damit häufig unlesbar." Wer seine CDs bekleben möchte und Wert auf gute Druckqualität legt, sollte bei der Etikettenauswahl etwas mehr Geld ausgeben. Im c't-Test erwiesen sich die matten Papierlabel allenfalls für große Beschriftungen als brauchbar. Für Fotos und Grafiken bieten sich eher teurere Glossy-Ausführungen oder Hermas Silberfolie an. Aber auch das Bekleben von CDs birgt Risiken: In Umgebungen mit starken Temperaturveränderungen wie etwa im Auto können sich die Label lösen und so die Laufwerksmechanik empfindlich stören. "Auch für Langzeitarchivierungen von Daten sollte man auf Klebeetiketten besser verzichten", rät c't-Experte Hartmut Gieselmann. Als Alternative zu den Klebeetiketten auf CDs und DVDs bietet sich
nach wie vor der gute alte wasserfeste Filzstift an. Kugelschreiber sind
aufgrund ihrer zerstörerischen Kratzwirkung nach wie vor tabu. Wenn es
schick werden soll, kann man zu extra beschichteten Rohlingen greifen,
die sich direkt mit einem speziellen Tintenstrahldrucker bedrucken
lassen. |
Der richtige Umgang mit CD-Rohlingen CD-R- und CD-RW-Laufwerke werden seit Mitte 2000 von vielen PC-Hersteller bereits ab Werk eingebaut. Auch der Umgang mit der Software ist meist schnell erlernt - und trotzdem klappt das Brennen der Rohlinge nicht immer. Manchmal liegt der Fehler im Medium, und der Brenner ist unschuldig. Oftmals liegen die Probleme jedoch auch im mangelhaften Zusammenspiel von Brenner und Medium. 1. Medien richtig behandeln 2. verschmutzte CDs reinigen 3. verkratzte CDs retten 4. CDs auf keinen Fall bekleben 5. CD-Rs versiegelt lassen 6. Erschütterungen vermeiden 7. Firmware des Brenners aktualisieren 8. Temperatur 9. Platz lassen 10. Schreibtempo wechseln |
Wie werden einzelne Tracks einer Audio-CD oder eine komplette Audio-CD kopiert? Am einfachsten lassen sich Audio-CDs mit entsprechenden Programmen (z.B. CD-Copy)
kopieren, wobei On-The-Fly die Daten vom
Quell-CD-Laufwerk auf die CD-R übertragen werden. Wie vermeide ich Störgeräusche auf gebrannten Audio-CDs? Grundsätzlich sollte man für Audio-CDs Disk-At-Once
verwenden, da hierbei keine Zwangspausen zwischen den einzelnen Tracks gesetzt werden. Bei
Tack-At-Once werden zusätzliche Informationen
(run-in und run-out) zwischen die Tracks geschrieben. Diese Zusatzinformationen können
beim Abspielen ein leises Knacksen verursachen. |
Mega-Rohlinge CD-Rohlinge, auf die Material für 99 Minuten passen (statt standardmäßig 74 oder 80 Minuten), hat der Dortmunder CD- und DVD-Produzent Engelmann entwickelt. Möglich macht's eine Kombination der bestehenden Techniken: Die Spuren wurden enger zusammengelegt, die Toleranzen bis zum Äußersten ausgenutzt. Nicht jedes CD-R-Gerät kann mit den neuen Rohlingen etwas anfangen. Vielmehr funktionieren sie nur bei "überbrennfähigen" Geräten, die darüber hinaus auch mit CD-Überlängen umgehen können. Auf der Webseite von Engelmann gibt's deshalb eine Liste mit allen Geräten, die mit den neuen Mega-Rohlingen arbeiten. |
Abkürzung für "Compact Disc Read Only Memory" ein Massenspeicher, der sich z.B. als Datenträger für Nachschlagewerke eignet. Eine CD-ROM kann normalerweise bis zu 682 MByte speichern, besteht aus Kunststoff und wird mit einem Laserstrahl beschrieben und gelesen.
|
Immer mehr Daten werden elektronisch erfaßt, verwaltet und archiviert. Manche Berufsgruppen - wie z.B. Architekten - haben sogar eine Archivierungspflicht. Und damit stellt sich die Frage, WIE kann man Daten am besten längerfristig aufbewahren? "In 20 Jahren werden viele Daten verlorengegangen sein, die heute auf digitalen CD-ROMs oder Disketten gespeichert sind", fürchtet der US-amerikanische "Council on Library and Information Resources". Vom Kochrezept bis zu einem Verzeichnis der Plutoniumlagerstätten - "digitale Informationen drohen zu verschwinden oder unerreichbar zu werden", warnen die Archivare. Entweder, weil die Medien nicht mehr funktionieren, oder weil die Hardware und Software sie nicht mehr erkennen kann. Schon jetzt sei es praktisch unmöglich, noch irgendwo 5¼-Zoll-Disketten oder mit WordPerfect 4.0 geschriebene Texte zu lesen, heißt es in einer Presseerklärung des Council. In Regierungsbehörden seien Dectape- und UNIVAC-Laufwerke längst genauso eingemottet wie FORTRAN II. Forschungen des National Media Lab hätten zudem eine erschreckenden kurze Haltbarkeit von Magnetbändern, Disketten und CD-ROMs gezeigt: "Durchschnittliche CD-ROMs werden nach nur fünf Jahren unzuverlässig", schreibt der Council. Hochwertige Mikrofilme und Papier brächten es dagegen auf hundert Jahre und mehr. Fazit des Verbandes: Derzeitige Digital-Medien seien schlicht "inakzeptabel", das Jahr-2000-Problem sei "nichts dagegen", so die Vorsitzende des "Council on Library and Information Resources". Hersteller wie der CD-Presser Sonopress versichern im Gegensatz dazu: "Eine
korrekt gefertigte CD dürfte problemlos 30 Jahre überstehen". Andere Hersteller
geben für die "grünen" Rohlinge 75 Jahre und für die "goldenen" 100
Jahre Datensicherheit an. Eine unbeschriebene CD soll zwischen 5 und 10 Jahre gelagert
werden können, bevor sie nicht mehr fehlerfrei beschrieben werden kann.
|
Abkürzung für "Compact Disc ReWritable" Eine CD-RW kann bis zu tausend mal neu beschrieben werden. Löschen und Ändern des Inhaltes ist ebenfalls möglich. Durch "Packet Writing" kann sich eine CD-RW sogar wie eine Festplatte verhalten. 1999 übliche CD-RW-Brenner können CD-R-Medien mit bis zu vierfacher und CD-RW-Medien mit zweifacher Geschwindigkeit beschreiben.
Übrigens: Nicht alle CD-ROM-Laufwerke können auch CD-RWs lesen.
Packet Writing ist ein Verfahren, welches bei CD-RW-Laufwerken
zur Anwendung kommen kann. Durch Packet Writing läßt sich mit einer CD-RW wie mit einer Festplatte arbeiten - d.h.: per Drag&Drop können Dateien im Windows-Explorer auf das CD-RW-Laufwerk
"gezogen" und damit kopiert werden, ohne daß die übliche Spezial-Software zum
Beschreiben einer CD-R bzw. CD-RW verwendet werden müßte.
Dateien können auch wieder gelöscht werden, jedoch werden diese nicht sofort physikalisch
auf der CD-RW gelöscht, sondern nur ausgeblendet. Der gelöschte Speicherplatz wird erst
wieder zur Verfügung gestellt, wenn die CD-RW komplett gelöscht wird.
|
|
bei Amazon (keine Mindestbestellmenge, versandkostenfrei ab 20 Euro):
|
| Copyright: GLOSSAR.de - Neustadt 1997-2004 |
| Navigation ohne Frames: |
Partner-Sites: BAULINKS.de - AEC-WEB - ARCHmatic - Architektur-online - BAUBUCH.de |