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Computervirus

    


 

 
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Bezeichnung für Programme, die sich, wenn sie einmal geladen sind, beliebig vervielfältigen können und den Sinn und Zweck verfolgen, den Betriebsablauf eines Computers zu stören. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Computerviren, die unterschiedliche Folgen haben.

Antivirenprogramme (Virenscanner) gibt es im INTERNET beispielsweise unter folgenden Adressen:

Computerviren seit 1983
(Meldung von heise online vom 12. November 2003)

1983 erblickte der erste Computervirus das Licht der Welt. Im Rahmen einer Doktorarbeit präsentierte Fred Cohen von der University of Southern California ein Programm, das andere Programme veränderte, indem es sich selbst darin einbaute. Aufgrund der Analogie zu biologischen Viren prägte Cohen den Begriff Computervirus.

In der digitalen Welt sind Viren mittlerweile unsere ständigen Begleiter. Der Postkasten ist voll davon, Viren-Warnungen sind sogar im Radio und Fernsehen zu hören und zu sehen. Man hat sich an sie gewöhnt. Nicht zuletzt lebt eine ganze Industrie von der Bekämpfung. Zwischen 60.000 und 100.000 unterschiedliche Arten soll es geben (Stand Ende 2003). Benötigen Viren noch eine Wirts-Datei und die Hilfe eines Anwenders um sich auszubreiten, schafft der Computer-Wurm, die nächste Evolutionsstufe, dies ohne Hilfestellung. Ganz allein durchdringt er die Verteidigungsketten und nistet sich im PC ein, um von dort Kopien seiner selbst zu verschicken.

Durch die fortschreitende Vernetzung werden zukünftig noch ganz andere Bereiche gefährdet sein. Ausgeflippte Haushaltsgeräte und unkontrollierbare Autos wie in Stephen Kings "Rhea M" sind denkbar, Volkswagen-Antivirus sorgt dann für das schädlingsfreie Automobil.

Das nicht kalkulierbare Risiko:
Computerviren verursachen weltweit Schäden in Billionen-Höhe
(Meldung vom 21. Juli 2000)

Erstmals wurden in einer aktuellen IDC-Studie die Schäden durch Computerviren in diesem Jahr prognostiziert: weltweit 3,3 Billionen D-Mark. Die IDC befragte IT-Manager aus 30 Ländern und errechnete die Schadenswirkung dann aufgrund erwarteter Ausfälle der Netzwerke und dadurch verlorengeganger Verkäufe. Befürchtet werden auch weltweite Ausfallzeiten der Systeme von 3,3 Prozent. Allein 3,2 Prozent davon betreffen die USA, deswegen liegen die Schadensschätzungen allein für Nordamerika bei 266 Milliarden Dollar.

Der rapide wachsende E-Mail- und Internet-Gebrauch zwingt Unternehmen dazu, sich mit dem Schutz von Daten vor Verlust und Beschädigung sowie daraus resultierendem Produktivitätsverlust zu befassen. Deshalb wird auch der Marktanteil im Bereich Computersicherheit enorm wachsen, von 66 Millionen Dollar heute auf geschätzte 952 Millionen Dollar im Jahr 2004.


 
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Trojanisches Pferd

Ein "Trojanisches Pferd" ist ein selbstständiges Programm mit einer verdeckten Schadensfunktion. Im Betriebssystem eines Computers kann sich ein "Trojanisches Pferd" häufig unbemerkt entfalten und wichtige Daten zerstören oder Passwörter ausspionieren und an eine geheime Adresse weiterleiten. Häufig gaukeln Trojanisches Pferde vor, nützlich oder harmlos unterhaltend zu sein.

Der Begriff stammt aus der griechischen Sagenwelt. Die Griechen, so beschreibt Homer in der Ilias, boten den Trojanern nach der vergeblichen Belagerung der Stadt ein großes, hölzernes Pferd als Friedensgeschenk an. In dem Holzpferd verbargen sich Soldaten. Als die Trojaner es in die Stadt zogen, war für die Truppen der Weg zur Eroberung frei: Sie öffneten die Tore der Stadt von innen.

Von einem klassischen Computer-Virus unterscheiden sich die "Trojanische Pferde" vor allem dadurch, dass sie sich nicht selbstständig vermehren, sondern an ihr "Wirtsprogramm" gebunden sind. Sie nisten sich oft im Betriebssystem der Rechner ein, sind also für durchschnittliche PC-Nutzer kaum zu erkennen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt daher vor dem Öffnen von E-Mails unbekannter Absender. Vorsicht sei besonders bei angehängten Dateien mit den Endungen ".vbs",. "com", ".exe" und ".bat" geboten. Gleichermaßen problematisch sind E-Mail, die nicht im "Nur-Text"-Format versendet werden sondern als HTML-E-Mails. Unbedenklich sind dagegen MultiMedia-Formate wie GIF, JPEG, MID oder WAV. Das BSI empfiehlt aber allemal den Einsatz aktueller Viren-Schutzprogramme.

Beispiel:

Anfang 1999 kursiert(e) eine Spam-E-Mail aus China, mit der Datei PICTURE.EXE im Attachment. Einmal ausgeführt erstellt das trojanische Pferd eine Liste aller auf dem betroffenen Rechner befindlichen TXT- und HTML-Dateien und sendet diese nach China.
Eine zweite Version des Virus fügt der Liste auch noch alle E-Mail-Adressen der im E-Mail-Programm befindlichen Mails hinzu.
 

Bundesamt warnt vor elektronischen Glückwünschen per E-Mail
(Meldung vom 15.12.2000)

Vorsicht vor elektronischen Glückwünschen in der Weihnachtszeit: Vor dem ungewollten Empfang von Computerviren per E-Mail hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gewarnt. Immer häufiger werden Glückwunschkarten und Neujahrsgrüße per Internet als Anhang von E-Mails verschickt, teilte das BSI am Mitte Dezember in Bonn mit. Bei diesen elektronischen Glückwünschen könnten häufig Animationen gestartet werden, die Viren und so genannte "Trojanische Pferde" enthalten können.


 
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VS API

Abkürzung für "Virus-Scan Application Programming Interface" bzw. "Virus-Scan-Schnittstelle zur Anwendungsentwicklung"

Symantec unterstützt neue Version der Virus-Scan-API von Microsoft Exchange 2000
(Meldung vom 29. Juni 2001)

Norton AntiVirus 2.5 für Microsoft Exchange 2000 unterstützt ab sofort auch die neue VS API aus dem Service Pack 1 für Exchange 2000. Mit der Unterstützung von Microsofts VS API 2.0 bietet Symantec allen Unternehmenskunden die Möglichkeit, ihren Exchange-Server wirkungsvoll vor Viren zu schützen und gleichzeitig Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Integrität von Microsoft Exchange 2000 uneingeschränkt zu sichern.

"Angesichts der Häufigkeit jüngster Virusattacken via E-Mail ist es offensichtlich, dass Unternehmen und Organisationen mit einer leistungsfähigen Sicherheitslösung ihre verschiedenen Angriffspunkte wirkungsvoll schützen müssen," erklärt Gail Hamilton, Executive Vice President, Product Delivery and Response bei Symantec. "Ich bin begeistert, dass Norton AntiVirus 2.5 für Microsoft Exchange 2000 auch die neue Version von Microsofts Virus-Scan API unterstützt und somit den Administratoren in den Unternehmen eine zuverlässige und kostengünstige Lösung zum Schutz ihrer E-Mail-Systeme bietet."

Kevin McCuision, Produktmanager für den Exchange Server bei Microsoft, kommentiert, "Wir freuen uns, dass Symantec unseren Kunden eine Sicherheitslösung anbietet, die auch Microsofts VS API 2.0 unterstützt. Symantec stellt damit erneut seine Verpflichtung unter Beweis, individuelle Lösungen zum Schutz vor Viren für die verschiedenen Bedürfnisse von Unternehmenskunden anzubieten."

Als Bestandteil der Symantec Enterprise Security bietet Norton AntiVirus 2.5 für Microsoft Exchange 2000 einen umfassenden und weitgehend automatisierten Schutz vor Virenangriffen. Das Werkzeug zeichnet sich durch die folgenden Kernfunktionen aus. Norton AntiVirus 2.5 für Exchange 2000 ...

  • kann mit der neuen VS API 2.0 von Microsoft jetzt 100 Prozent des ein- und ausgehenden E-Mail-Verkehrs einschließlich aller Dateianhänge prüfen, bevor ein anderer Prozess oder eine Client-Anwendung darauf Zugriff erhält.
     
  • ist kompatibel zu Windows 2000 und Microsoft Exchange 2000. Dabei unterstützt das Programm die verschiedenen unter Microsoft Exchange 2000 verfügbaren Optionen zur Servergruppierung, wie zum Beispiel die "aktiv/passiv"- oder "aktiv/aktiv"-Cluster-Konfiguration.
     
  • enthält aktive Filterfunktionen, damit die Anwender auch für neue Virenausbrüche bestens gerüstet sind. Die proaktive Filterung sperrt automatisch E-Mail, deren Dateianhänge unpassende Namen oder Namenserweiterungen besitzen.
     
  • besitzt eine leicht bedienbare Programmoberfläche auf HTML-Basis, die eine Administration von beliebiger Stelle aus gestattet. Umfassende Berichtsfunktionen liefern wertvolle Informationen in zahlreichen Formaten für Ansicht, Ausdruck oder Export.
     
  • profitiert von der NAVEX-Technologie und minimiert die IT-Kosten bei der Bedrohung durch unbekannte Viren. Durch diese einzigartige Technologie sind Updates von Norton AntiVirus ohne eine erneute Installation der Software möglich, um den Schutz vor neuartigen Viren zu integrieren.
     
  • integriert das Digitale Immunsystem (DIS). Diese Technologie von Symantec automatisiert die Einreichung potenziell gefährdeter Dateien an das Symantec AntiVirus Research Center (SARC) sowie die automatische Auslieferung des dort entwickelten Gegenmittels an die betroffenen Rechner oder das gesamte Unternehmensnetzwerk.

Symantec Enterprise Security bezeichnet ein umfassendes und kontinuierliches Konzept für die Sicherheit und das Risikomanagement in einem Unternehmen, in dem ausgereifte Sicherheitslösungen, professioneller Support und durchdachte Methoden ineinander greifen. Damit können Unternehmen den Balanceakt zwischen der Öffnung ihrer Netzwerke im Zeitalter des E-Business und der gleichzeitigen Wahrung der Vertraulichkeit und Sicherheit meistern. Im Rahmen der Symantec Enterprise Security werden alle Aspekte im Sicherheitszyklus beachtet, angefangen von der Analyse des Netzwerkes über die Planung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Überwachung und der erneuten Analyse bei veränderten Rahmenbedingungen. Weitere Informationen stehen im Internet unter der Adresse http://enterprisesecurity.symantec.com.

  

    


 

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  • PC Lock: ein digitales Sicherheits-Schloß für den PC.
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  • PC Business Desktop Network: sichert PC-Arbeitsplätze im Netzwerk.

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