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Handheld, Palmtop, PDAHandheld, Palmtop, PDA, Handheld-PC, Handhelds, Palmtops, PDAs, Persönlicher Digitaler Assistent, personal digital assistant, Newton

    


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MultiMobile SX45 von SiemensHandheld

... ist ein Computer im Westentaschenformat. Die Geräte verfügen über Büro-Funktionen wie Kalender, Adreß- oder Notizbuch und erlauben die digitale Kommunikation (z.B. für E-Mail per Handy-Modem). Die meisten Handhelds haben außerdem ein kleines Keyboard oder einen mit einer Schrifterkennung ausgestatteten Touchscreen.

Handflächengroße Stiftcomputer werden auch als PalmPC und PDA bezeichnet. Ende der 90er Jahre wird der Markt von folgenden Geräten (und Betriebssystemen) bestimmt:

  • verschiedene PalmPilot-Versionen von 3Com und Handspring (PalmOS): Diese Geräte sind klein, robust und einfach zu bedienen. Sie sind allerdings nicht für längere Texte geeignet, und Zusatzanwendungen müssen im Internet zusammengesuch werden. Mit PalmOS kann man nicht viel falschmachen.
     
  • WindowsCE-Geräte verschiedener Herrsteller (Compaq, Hewlett-Packard, Casio,...): Die Hard- und Softwareausstattung ist multimedialer Wert, doch die Zukunft des Betriebssystems ist ungewiss.
     
  • PSION-Serien 3 und 5 (EPOC): Wenn der Funktionsumfang der vorinstallierten Software im Vordergrund steht, sind EPOC-PDAs die Geräte der Wahl.

Compaq überholt schärfsten Mitbewerber im Handheld-Bereich
(Meldung vom 3. Juli 2001)

Compaq liefert im Juli den Einmillionsten iPAQ Pocket PC aus. Doch nicht nur diese Zahl gibt Anlass zur Freude bei Compaq: Marktforscher prognostizieren für das kommende Halbjahr einen Umsatzvorteil von rund 150 Millionen Mark gegenüber dem Mitbewerber Palm.

Bereits 14 Monate nach Einführung des ersten iPAQ Pocket PC Modells zeichnet sich also auf dem Markt eine Trendwende ab: Das Marktforschungsunternehmen Gartner/Dataquest prognostizierte Compaq einen Umsatz von 200 Millionen US-Dollar (rund 451,6 Millionen Mark) in der zweiten Hälfte diesen Jahres - während Palm, der schärfste Mitbewerber von Compaq, mit einem Halbjahresumsatz von 130 Millionen US-Dollar (rund 293,5 Millionen Mark) weit abgeschlagen liegt. Ute Lauer, Product Manager iAppliances bei Compaq Deutschland: "Wir haben gegenüber unseren Mitbewerbern klare Vorteile:

  • Ein flexibles und zukunftssicheres Expansion Pack-Konzept,
  • ein modernes Betriebssystem (Windows CE) und
  • eine Displaytechnologie, die ihresgleichen sucht."

Das erkannten auch die Redakteure der Zeitschrift "connect", die in der Ausgabe 13/2001 Bestnoten für den iPAQ Pocket PC H3660 vergaben. Besonders begeistert waren die Redakteure von der Leistung, die der H3660 trotz seiner sehr kompakten Abmessungen entfaltet. Großes Lob erntete der H3660 für sein geringes Gewicht und für sein kontraststarkes Display, das vor allem in kritischen Situationen wie direkter Sonneneinstrahlung beste Qualität liefert, während andere Handheld-Displays versagen. Beim Testkriterium Leistung (Datensynchronisation, Suchfunktion, Speicher) erlangte der H3660 "überragende" und in den Bereichen Handhabung, Ausstattung und Ausdauer "gute" Ergebnisse. Mit einem Ergebnis von 427 von maximal 500 Punkten erzielte der iPAQ Pocket PC H3660 das beste Resultat aller getesteten Handhelds.

Auch international löste der iPAQ Pocket PC Begeisterung in den Redaktionen aus. Der Washington Post gefiel das kontrastreiche Display, das die Redakteure erwartungsgemäß vor allem bei hellem Sonnenlicht ins Staunen versetzte: "Das brillante Farbdisplay passt sich automatisch dem Umgebungslicht an und ist - im Gegensatz zu vielen anderen Handhelds – auch in hellem Sonnenlicht gut lesbar. Am besten ist, dass die Batterie zwölf bis 14 Stunden pro Ladung reicht [...]." Die Redakteure von Time.com orakelten bereits im Mai 2000: "Pass auf, Palm! Hier ist ein silberner, geschmeidiger Pocket PC mit eingebautem MP3-Player, vollständigem Web-Zugang und einem farbenprächtigen Display...!" - und hatten mit ihrer Vermutung, dass der Pocket PC eines Tages dem Palm den Rang ablaufen könnte, durchaus recht.

Übrigens! Internationales ROM Update jetzt im Internet erhältlich: Das jüngste ROM Update für den iPAQ Pocket PC ist jetzt kostenlos und in fünf verschiedenen Sprachen im Internet erhältlich. Die neueste Aktualisierung enthält Verbesserungen für verschiedene QStart- und QMenu-Funktionen, verbesserte Audio-Wiedergabe, weiterentwickelte USB-Treiber und verschiedene andere Korrekturen. Das Update wurde so entwickelt, dass lediglich das ROM aktualisiert wird, der RAM-Bereich jedoch, in dem Benutzerdaten und Anwendungen installiert sind, von der Aktualisierung unberührt bleibt.
 

Unternehmen planen die Herstellung von Linux-Handhelds
(Meldung des Wall Street Journals vom 1. Mai 2001)

Verschiedene Elektronikhersteller wollen eigenen Angaben zufolge Handheld-Geräte herausbringen, die mit dem offenen Linux-Betriebssystem betrieben werden. Zu den Unternehmen, die an der Entwicklung der neuen Linux-Handhelds arbeiten, zählen Agenda Computing, Sharp und die Olivetti-Tochtergesellschaft Royal Consumer Business Products. Die Hersteller hoffen, dass die Verwendung von Linux ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Palm verschafft, dessen Marktanteil bei den Betriebssystemen für Handheld-Geräte 75 Prozent beträgt. Linux-Befürworten zufolge biete die Software auf Handheld-Geräten dieselben Vorteile wie auf PCs: ein stabiles System, mit dem verschiedene Programme gleichzeitig betrieben werden können. Andererseits ist bei Linux-basierten Handheld-Geräten mit denselben Problemen zu rechnen wie bei Linux-basierten PCs: Da die Linux-Entwickler nicht über einen Standard verfügen, sind die meisten Geräte inkompatibel. Darüber hinaus gibt es bislang kein Linux-Trägernetzwerk.
 

Palmtop (PalmPC)

Wörtlich übersetzt "auf der Handfläche" • bezeichnet einen Kleinstcomputer, der die Größe eines kleinen Buches hat.
 


 
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PDA

Abkürzung für "Persönlicher Digitaler Assistent" (personal digital assistant) • auch häufig als "Handheld" bezeichnet.

Tablet PC, Tafel-PC

Als Tablet PCs bzw. Tafel-PC werden Computer bezeichnet, die ungefähr die Größe einer Schreibtafel haben, tragbar und drahtlos anschließbar sind und keine Tastatur sowie Maus benötigen, weil der Anwender ihn mit einem digitalen Stift bedient. Dieser steuert nicht nur alle Programmfunktionen - vor allem erlaubt er die handschriftliche Eingabe von Texten und Skizzen direkt auf dem Display. Dadurch stellt der Tablet PC einen entscheidenden Schritt dar zu einem einfacheren und natürlicheren Umgang mit digitaler Informationstechnologie. Ein typischer Tablet PC bietet den vollen Funktionsumfang von entsprechenden Notebooks, ist mit einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm (Stand: Ende 2002) allerdings deutlich leichter als die derzeit im Handel erhältlichen Geräte.

Bemühungen um die Entwicklung derartiger Computer in den 70er Jahren des 20 Jahrhunderts waren wenig erfolgreich, da die notwendigen Display-, Prozessor-, Batterie- und Speichertechnologien noch nicht entwickelt waren.

Microsoft läutet mit Tablet PCs ein neues Zeitalter mobilen Arbeitens ein
(Meldung von Microsoft vom 7. November 2002)

Mit dem Tablet PC auf Basis von Windows XP Tablet PC Edition kommt die nächste Generation mobiler Business-Computer auf den Markt. In Deutschland sind zum Start bereits Tablet PCs von Acer, Hewlett-Packard, Fujitsu-Siemens, Paceblade, Toshiba und ViewSonic verfügbar. Weitere Gerätehersteller werden in den nächsten Monaten hinzukommen.

Entscheidender Baustein des Konzepts ist die neue Windows XP Tablet PC Edition, ein vollständiges Windows XP Professional mit Erweiterungen für Stiftbedienung und Handschrifterkennung. Alle bisher für Windows XP verfügbaren Anwendungen laufen auf ihm wie gewohnt. Auch die Integration in bestehende Unternehmensumgebungen ist problemlos, denn die Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen sowie die Richtlinien für die Bereitstellung wurden ohne Änderung von Windows XP Professional übernommen.

Als technologischer Durchbruch gilt die neue Handschrifterkennung in Windows XP für Tablet PCs. Sie bietet eine verzögerungsfreie Darstellung und Erkennung von individueller Handschrift. Jede Eingabe wird bereits im Hintergrund interpretiert und dann auf Wunsch des Anwenders in Maschinentext umgesetzt. Das funktioniert nicht nur mit Schrift, sondern auch mit geometrischen Symbolen wie Linien, Kreisen oder Vielecken.
Der Anwender ist dabei nicht gezwungen, seine Handschrift an die Erkennungsvorgaben der Software anzupassen, sondern kann seine natürliche Schreibweise beibehalten. Das gilt gleichermaßen für Rechts- wie Linkshänder, denn die Software ist auf beide anpassbar. Zur Schrifterkennung wertet sie nicht nur einzelne Zeichen, sondern auch die Stiftbewegungen (Richtung, Länge und Geschwindigkeit) des Schreibenden aus. Die Auswertung basiert auf Regeln, die aus der Analyse von weltweit mehreren Millionen Handschriften (davon allein eine Million in Deutschland) gewonnen wurden. Mit dieser Technologie lässt sich ein Erkennungsgrad bis zu 95 Prozent erreichen.
Die Auswertungsregeln sind in einer komplexen Erkennungsengine zusammengefasst. Die Engine ist nicht lernfähig, aber sie verfügt über ein umfangreiches Wörterbuch, aus der der Anwender bei nicht erkannten Zeichen mit einem Klick die korrekte Schreibweise übernehmen kann. Für jede unterstützte Sprache ist eine eigene Erkennungsengine vorhanden, denn auch die Darstellung gleicher Zeichen unterliegt nationalen Eigenheiten in der Schreibweise, die von der Software berücksichtigt werden müssen. Zum Start von Windows XP Tablet PC Edition werden Englisch, Deutsch, Französisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch unterstützt.
Das System kann einzelne Buchstaben, Zeichen und auch ganze Wörter erkennen. Basis für diese Fähigkeit sind Lexika, in denen der Wortschatz der Umgangssprache mit allen gebräuchlichen Beugungsformen hinterlegt ist. Wird ein Begriff nicht erkannt, schlägt das System zunächst ähnliche Wörter in einer Liste vor. Hilft auch das nicht weiter, erfolgt die Erkennung automatisch nach einzelnen Buchstaben.

Die Speicherung von Handschrift erfolgt in einem neu entwickelten Dateiformat. Im Gegensatz zu bisherigen Handschriftdateien zeichnet es die Schrift nicht Pixel für Pixel auf, da dies viel zu große Dateien erzeugen würde. Vielmehr speichert es alle Stifteingaben als mathematische Beschreibung von Kurvenzügen, so genannten Bezierkurven. Dadurch verringert sich der notwendige Speicherplatz auf einen Bruchteil, während sich gleichzeitig die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht. So lässt sich jetzt jedes geschriebene Zeichen oder Wort markieren und blitzschnell auf dem Bildschirm verschieben oder in Größe und Proportion verändern.
Zum Datenaustausch mit Rechnern ohne Windows XP Tablet PC Edition können handschriftliche Eingaben in Standardformate wie TIF oder MHTML konvertiert werden. So lassen sie sich problemlos im Microsoft Internet Explorer (ab Version 5) öffnen oder in beliebige Dokumente einfügen.
Das Handschrifterkennungssystem geht auf Forschungsprojekte von Microsoft Research zurück, des Forschungsbereichs von Microsoft.

Windows XP Tablet PC Edition erlaubt auf der gewohnten Benutzeroberfläche von Windows XP einen ganz neuen, intuitiven Zugang zum Computer. Ein Tablet PC braucht keine Unterlage, sondern lässt sich im Stehen genauso einsetzen. Mit dem Stift können aber nicht nur Informationen wesentlich effizienter und natürlicher erfasst werden als bisher, er ersetzt auch Touchpad oder Maus. Durch einfaches Tippen des Stifts auf den Bildschirm lassen sich Menüs öffnen oder Schaltflächen betätigen.
Dank der Unterstützung von sogenannten "Gesten“ wird die Benutzung noch weiter vereinfacht. Gesten sind vordefinierte Stiftbewegungen, mit denen sich typische Bedienvorgänge wie etwa Klicken und Ziehen, Markieren oder Cursorbewegungen ausführen lassen.

Das erste Tool, das von der neuen Stift-Technologie Gebrauch macht, ist Windows Journal, das in der Windows XP Tablet PC Edition enthalten ist. Windows Journal macht aus dem Tablet PC ein elektronisches Blatt Papier. Auf seiner Arbeitsoberfläche kann der Anwender Texte, Skizzen oder Grafiken völlig frei platzieren. Das Tool erkennt handschriftliche Eingaben, wandelt sie bei Bedarf in digitale Formate um und stellt sie für die weitere Verwendung zur Verfügung. Besonders bemerkenswert ist die neue Suchfunktion, mit der sich Stichworte in allen handschriftlichen Notizen auf der Festplatte auffinden lassen.
Mit Windows Sticky Notes halten die beliebten gelben Klebenotizen nun auch auf dem Bildschirm Einzug. In Sticky Notes lassen sich kleine handschriftliche Notizen erfassen und als Merkzettel auf die Desktop-Oberfläche pinnen.
Darüber hinaus hat Microsoft verschiedene Erweiterungen für Office XP entwickelt, die die Bürosoftware für den Einsatz auf Tablet PCs optimieren. Die „Microsoft Office XP Erweiterungen für den Tablet PC“ sind im Internet zum Download verfügbar. Sie statten Outlook 2002, Word 2002 und PowerPoint 2002 mit Funktionen für die Handschriftenerkennung aus. Dadurch lassen sich handschriftliche Kommentare, Notizen oder Zeichnungen direkt in E-Mails, Textdokumente, Tabellen und Präsentationsfolien einfügen. Dort können sie dann weiter bearbeitet oder verschickt werden. Über diese Erweiterungen lassen sich zudem auch Windows Journal und Office XP miteinander verbinden.

Die grundsätzlichen Hardwareanforderungen für Tablet PCs wurden von Microsoft in einer eigenen Spezifikation definiert. Dadurch ist gewährleistet, dass alle auf dem Markt angebotenen Produkte kompatibel zu Windows XP Tablet PC Edition sind. Die Spezifikation legt Größe, Gewicht und Hardwareausstattung fest. Nur Tablet PCs, die sie erfüllen, können mit vorinstalliertem Windows XP Tablet PC Edition ausgeliefert werden. Als separates Paket zum Nachrüsten vorhandener Rechner ist das Betriebssystem nicht erhältlich.
Wichtigstes Hardware-Feature des Tablet PCs ist der echte Digitizer hinter dem LC-Display, der präziser und schneller arbeitet als ein einfacher Touchscreen. Er empfängt die vom Stift ausgesandten elektromagnetischen Signale und stellt die Stiftbewegungen des Anwenders auf dem Bildschirm ohne Zeitverzögerung als Schreibschrift dar. Dadurch erst ermöglicht er ein natürliches Schreibgefühl wie auf einem Blatt Papier. Der Digitizer spricht bereits ab einer Stiftentfernung von einem Zentimeter an. So lässt sich die Benutzeroberfläche auch ohne direkte Bildschirmberührung steuern. Da der Bildschirm selbst nicht berührungsempfindlich ist, lässt sich zum Schreiben bequem die Hand darauf ablegen, ohne dass versehentlich eine Schaltfläche betätigt wird.
Tablet PCs gibt es in zwei unterschiedlichen Designvarianten: als konvertierbares Design (Convertible) oder reines Tablet (Slate). Ein Convertible ähnelt einem Subnotebook mit Tastatur und Touchpad. Jedoch lässt sich bei ihm der Bildschirm umklappen und auf die Tastatur legen. Dadurch lässt er sich als vollwertiger Tablet PC mit Stifteingabe einsetzen. Ein reiner Tablet PC oder Slate besitzt dagegen ein flaches Gehäuse mit eingebautem Bildschirm, aber keine Tastatur. Er wird auf der Unterlage liegend oder stehend im Arm gehalten benutzt. Dennoch lässt sich auch bei diesem Gerätetyp optional eine externe Tastatur anschließen.
Als drahtlose Lösung bildet der Tablet PC nicht nur die Grundlage für mobile Kommunikation und ortsunabhängigen Informationszugriff, sondern trägt auch wesentlich zur effizienten Zusammenarbeit in Unternehmen bei. Benutzer können zum Beispiel Dokumente unterwegs verbessern, kommentieren oder aktualisieren und die überarbeitete Version dann über drahtlose Verbindungen nach IEEE 802.11b-Standard an Kollegen schicken. Im Büro wird der Tablet PC in eine Docking Station eingeklinkt, die ihn an die Unternehmens-DV und externe Peripherie wie Keyboard, Großbildschirm oder CD-Laufwerk anbindet. Damit kann der Benutzer den Tablet PC als Standard-PC einsetzen und problemlos auf einen herkömmlichen Bürorechner verzichten. Wird der Rechner außerhalb des Büros benötigt, dann lässt er sich im laufenden Betrieb ausdocken und ohne Zeitverzögerung weiter benutzen. Die geänderte Arbeitsumgebung (zum Beispiel, dass jetzt kein Netzwerk mehr verfügbar ist) erkennt er selbsttätig und stellt sich automatisch darauf ein.
 

Microsoft recycelt altes PC-Konzept
(New York Times, 30. August 1999)

Microsoft befaßt sich zur Zeit (Mitte 1999) mit der Entwicklung eines sogenannten "Tafel"-Computers und zeigt damit Interesse an einer Technologie, die in den 70er Jahren ausprobiert und verworfen worden war. [...] Dazu hat Microsoft zwei Computer-Pioniere eingestellt, die 1971 an einem ähnlichen Projekt gearbeitet haben: Butler Lampson und Chuck Thacker waren in den 70er Jahren als Wissenschaftler am Xerox Forschungszentrum in Palo Alto beschäftigt und arbeiteten dort an der Entwicklung eines tragbaren, drahtlosen Computers mit der Bezeichnung "Dynabook." Sollte das Projekt "Tafel"-Computer erfolgreich verlaufen, will Microsoft Allianzen mit Hardware-Unternehmen eingehen, um die Technologie produzieren und verkaufen zu können.

WebPAD

WebPADEine von der National Semiconductor Corporation markenrechtlich geschützte Bezeichnung für tragbare Internet-Geräte.

Auf der CeBIT 2000 stellte die National Semiconductor eine Auswahl der ersten kommerziell verfügbaren Internet-Geräte auf Basis der portablen Geode™ WebPAD™-Referenzplattform vor. Diese individuell ausgestalteten Produkte, die von verschiedenen Herstellern auf der ganzen Welt produziert werden, sind für die unterschiedlichsten Märkte und Applikationen vorgesehen.

Das Geode WebPAD ist ein schnurloses Gerät in Tablett-Form und hat in etwa die Grösse eines DIN A4-Notizblocks. Es entspricht von seiner Mobilität und seinem Komfort her einem schnurlosen Telefon und dient dem Anwender zum Surfen im Internet sowie für den Zugriff auf E-Mail-Dienste.

National Semiconductors Referenzplattform ist äusserst flexibel und basiert auf dem hochintegrierten Geode™ GXLV-Prozessor, der für den Einsatz in modernen Information Appliances ausgelegt ist. Auf der Grundlage dieses Referenzdesigns werden Produkte von verschiedenen Herstellern auf der ganzen Welt produziert. Auf der CeBIT 2000 zu sehen waren Lösungen von Acer, Boundless, Qubit, RS Cordless Technology, Samsung, Screen Media, Tatung und Vestel. Viele dieser Produkte werden direkt von den Herstellern vermarktet, während dies bei anderen über Drittunternehmen wie etwa die Anbieter von Internet-Inhalten bzw. Internet- oder Telekommunikationsdienste erfolgen wird.

Die große Bandbreite der Bauformen, Größen und technischen Spezifikationen der verschiedenen WebPAD-Varianten macht deutlich, auf welche flexible Weise sich das National-Design für ein breites Spektrum von Consumer-Applikationen und professionellen Anwendungen einsetzen lässt. Unter anderem ist das WebPAD als Internet-Telefon, Web-Kamera, Endgerät für Videokonferenzen, Thin-Client oder sogar als Steuerungszentrale für den "intelligenten Haushalt" nutzbar.

Die auf der CeBIT 2000 präsentierten WebPAD-Modelle sind auf unterschiedliche Web-Browser, Betriebssysteme - wie zum Beispiel Windows CE, QNX und Linux -, Peripherie-Hardware und drahtlose Übertragungstechnologien zugeschnitten. Als Funkübertragungstechniken dienen beispielsweise die bereits für digitale schnurlose Telefone als Standard etablierte DECT-Technik und der IEEE-Standard 802.11 für drahtlose LANs, der ideale Voraussetzungen für Netzwerke in Unternehmen bietet. Hinzu kommt eine ganze Reihe leitungsgebundener WebPAD-Lösungen für all jene Anwendungsfälle, in denen kein tragbares Gerät benötigt wird.

Künftige, bereits in der Entwicklung befindliche WebPAD-Produkte werden weitere anspruchsvolle Technologien bieten. Dazu zählen Handschriften- und Spracherkennung, die mobile Kommunikation über GSM und Bluetooth-Anbindung.

Weitere Informationen über National's Lösungen für den Information Applian-ces Markt stehen unter www.national.com/appinfo/solutions/index.html zur Verfügung.

konkretes Beispiel für ein WebPad / Web-Board:
SIMpad SL4 von Siemens
(Meldung vom 21. 3. 2001)

Mit der Vorstellung des neuen "SIMpad SL4" auf der CeBIT 2001 zeigt Siemens Information and Communication Mobile (IC Mobile) Flagge für das mobile Internet. Auf der Grundlage schnurloser Technologie und eines Browsers stellt SIMpad SL4 nach dem Einschalten innerhalb von zehn Sekunden eine Verbindung zum Internet her. Das SL4 läuft unter Windows CE 3.0, das die Plattform für viele Anwendungslösungen einschließlich E-Mail bildet.

Das SIMpad SL4 ist ausgestattet mit einem hochauflösenden Grafik-Touchscreen. Texte werden über das virtuelle Keyboard eingetippt oder aber mit dem Stift direkt auf den Bildschirm geschrieben. Der Zugang zum Internet kann über verschiedene Wege aufgebaut werden. So kann die Verbindung über ein Infrarot-fähiges Mobiltelefon via GSM-Netz oder über ein schnurloses LAN hergestellt werden. Dank eines PC-Card-Slots ist das SIMpad SL4 für neue Übertragungstechnologien, wie zum Beispiel GPRS- oder Bluetooth gerüstet und damit zukunftssicher.

Mit einer Betriebszeit von bis zu vier Stunden und einer Standby-Zeit von bis zu 20 Tagen verspricht das SIMpad eine angemessene Flexibilität und Mobilität. Bei Abmessungen von nur 26x18x3 Zentimetern und einem Gewicht von 980 Gramm ist das SIMpad SL4 so groß wie ein normales Buch.

Siemens hat in Zusammenarbeit mit Insignia Solutions das SIMpad SL4 mit einer virtuellen Java-Lösung ausgestattet. Die Jeode-Plattform von Insignia bietet eine Sun-autorisierte Personal Java 1.2-Kompatibilität gepaart mit hoher Leistung und Stabilität. Siemens ist außerdem mit AvantGo Inc., einem führenden Anbieter von News-Channel-Abonnements und -Dienstleistungen, eine Partnerschaft eingegangen, um den Geschäftsleuten mobile Businesslösungen bereitzustellen.

Das SIMpad SL4 soll ab Sommer 2001 zu einem Preis von zirka 1.500 EUR zu kaufen sein.
 

Ericsson präsentiert mit dem Ericsson Screen Phone HS210
ein komplettes Design zur drahtlosen Sprach- und Datenübertragung

(Meldung vom 14. 3. 2000)

Ericsson präsentierte auf der CeBIT 2000 das Screen Phone HS210. Das Internet Appliance basiert auf National's Geode™ WebPAD™ -Technologie und läuft unter dem Betriebssystem Linux. Das Ericsson Screen Phone beinhaltet Funktionen wie VoIP (Voice over IP), wodurch Internet-Browsing und Telefonieren im Freisprech-Modus in einem Gerät vereinigt werden. Das Herz von National's Geode WebPAD-Plattform ist der hochintegrierte Geode GXLV Prozessor.

 

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Palm Computing
Acer Acer Deutschland
Amstrad Amstrad PDA 600 Bcom Windows CE
British Telecom BT SmartQuill Casio All Things CE
Casio Cassiopeia (WinCE)
Casio Deutschl.
Compaq Compaq (Windows CE) Ericsson Ericsson (Windows CE)
Ericsson (EPOC)
Everex Everex Freestyle (Win CE)
Everex Freestyle (D, Win CE)
Franklin Franklin (Bookman)
REX / REXpro
Fujitsu Fujitsu (Windows CE)
Fujitsu Japan
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Geoworks GEOS- Betriebssystem
Hewlett Packard Hewlett Packard (D)
Hewlett Packard Handhelds
Hewlett Packard Taschenrechner
Hitachi Hitachi Consumer Electronics
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IBM IBM LG Electronics LG Electronics (D)
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Palm PC
HPC
NEC NEC MobilePro
NEC Now!
Nokia Nokia Mobile Phones (D)
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Palmax Palmax (Windows CE)
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Philips Philips Velo1 (Windows CE)
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Samsung Samsung (Windows CE)
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Toshiba Toshiba Libretto (USA)
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Vadem Vadem Clio (Windows CE) Oregon Scientific Organizer
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