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GSM mit GPRS, HSCSDGSM, GPRS, HSCSD, UMTS, D1, D2, D-Netz, WAP, WML, Handy, Handys, drahtlose Datendienste, UMS, Unified Messaging Services, SMS, E-Mail, email, Fax, digitaler Mobilfunk, Bluetooth, MIX, Symbian, WAP, WML, general packet radio service, Global System for Mobile Communications, High Speed Circuit Switched Data, Universal Mobile Telecommunications Systems

    


 
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http://www.glossar.de/glossar/z_handyprotokolle.htm

Übersicht:

CDPD (Cellular Digital Packet Data)
GPRS (general packet radio service)
GSM (Global System for Mobile Communications)
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
HSCSD oder GPRS

    

GSM, GPRS, HSCSD, UMTS, D1, D2, D-Netz, WAP, WML, Handy, Handys, drahtlose Datendienste, UMS, Unified Messaging Services, SMS, E-Mail, email, Fax, digitaler Mobilfunk, Bluetooth, MIX, Symbian, WAP, WML, general packet radio service, Global System for Mobile Communications, High Speed Circuit Switched Data, Universal Mobile Telecommunications Systems

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CDPD

Abkürzung für "Cellular Digital Packet Data" • Während in Europa GRPS gerade in den Startlöchern ist, haben die Vereinigten Staaten schon eine Zeit lang einen "Packet-switched-Service". Dies heisst, dass Datenpackete ausgetauscht werden und die Bezahlung nicht nach Onlinezeit, sondern nach der Menge der ausgetauschten Daten (ähnlich wie HSCSD).

CDPD ist eine Technologie, welche der amerikanischen Handy-Welt im Jahr 2000 noch einen kleinen Push nach vorne bescheren könnte. Im Gegensatz zu GPRS ist CDPD eine offene Spezifikation und versteht TCP/IP und CNLP Protokolle. Das beste Feature von CDPD ist, dass der User immer online ist, und nur für die Datenübertragung zahlen muss. Leider ist CDPD aber sicher nur eine Zwischenlösung, denn mit einer Datenübertragungsrate von 19.5 KB/S ist die Übertragung eher langsam, es sei denn, CDPD wird weiterentwickelt.

GPRS  Bücher zum Thema

Abkürzung für "general packet radio service" • Die GPRS-Technologie, die seit 2000 verfügbar ist, unterstützt drahtlose Übertragungsgeschwindigkeiten, die schnell genug sind, um bei voller Farbdarstellung durchs Internet zu surfen. Dank GPRS können die Nutzer auch ganztags mit dem Internet verbunden bleiben, denn GPRS wird nicht nach verbrauchter Online-Zeit abgerechnet, sondern aufgrund der übertragenen Datenmenge. Denkbar wäre aber auch, dass der Kunde für heruntergeladene Daten gar nichts zahlt, weil der Anbieter ein Interesse an der Abfrage der Informationen hat und die Bezahlung übernimmt. So könnten etwa Fluggesellschaften ihren Kunden per Mobiltelefon kostenlosen Zugang zu ihren Buchungsseiten im Netz gewähren, weil sie auf den Kauf eines Tickets hoffen. Dagegen könnte das Herunterladen von Musikstücken teurer als die herkömmliche Datenübertragung sein, weil die Kosten für jedes Lied gleich über die Telefonrechnung mit abgerechnet werden.

Große Hoffnungen setzten die Anbieter auch auf ortsbezogene Angebote. Da die Netzbetreiber orten können, wo sich der Nutzer gerade aufhält, können sie dem Kunden beispielsweise bei der Suche nach einem Restaurant helfen.

Im Gegensatz zur HSCSD-Technik verwendet GPRS mehrere Funkzeitschlitze gleichzeitig (Multislot-Technik) und erreicht so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 171 KBit/s. GPRS basiert ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll auf der Vermittlung einzelner Datenpakete und sendet nicht auf einem kontinuierlichen Datenstrom. Die Einführung von GPRS ist der erste direkte Schritt zu UMTS. GPRS arbeitet schon paketorientiert wie UMTS, während HSCSD
verbindungsorientiert arbeitet.

siehe auch

Drahtloses Internet: Europa zieht davon
(New York Times, 27. Juli 1999)

Bei der Entwicklung drahtloser Datendienste ziehen die europäischen Anbieter den US-amerikanischen Providern davon. So planen die europäischen Anbieter die Nutzung einer Technologie zur schnelleren Internet-Übertragung sowie des "general packet radio service" (GPRS) für ihre Dienste. ..... Zwar streben auch US-amerikanische Anbieter die drahtlose Datenübertragung an, aber der Markt stagniert, weil es keine Standards gibt und die Anbieter sich nicht darauf einigen können, welche Technologie zur Datenübertragung eingesetzt werden soll. Die Einigung auf einen einzigen Standard in Europa hatte es den Anbietern ermöglicht, integrierte Paging- und Messaging-Funktionen anzubieten, lange bevor derartige Funktionen in den Vereinigten Staaten eingeführt werden konnten.


 
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GSM  Bücher zum Thema

Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" • Betagter internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk, auf dem z.B. das D1-Netz der Deutschen Telekom oder das D2-Netz von Mannesmann / Vodaphone basiert (siehe D-Netz).

Bezüglich der maximalen Datenübertragungsrate ist bei 9600 Bit/s Schluss. Nicht viel besser sieht es bei Kurznachrichtendiensten aus (z.B. SMS): Mit Point to Point sind gerade einmal 160-Zeichen-Nachrichten möglich, per Point-to-Multipoint sogar nur maximal 93 Zeichen. Einen echten Fortschritt bringt immerhin die Einführung von GSM 2+, das dank Kanalbündelung Übertragungsraten von bis zu 115 200 Bit/s realisieren kann. Richtig interessant wird die Datenübertragung für mobile Anwender aber erst, wenn UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems).

Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen GSM
(Meldung von heise-online vom 26.2.2004)

Früher als erwartet hat die Zahl der GSM-Nutzer die Milliardengrenze überwunden. Das verkündete Rob Conway, CEO der GSM Association, auf dem 3GSM Worldcongress in Cannes. In mehr als 200 Ländern und Gebieten der Welt habe sich GSM in den vergangenen 12 Jahren als alleiniger Mobilfunkstandard etabliert. Somit nutzen rund 80 Prozent aller Mobilfunkkunden diesen Standard, dessen Erfolg auch zu verdanken sei, dass die weltweite Zahl der Handys die der Festnetztelefone mittlerweile übertroffen habe.

Die wirtschaftliche Bedeutung von GSM ist folglich erheblich groß: Die Deutsche Bank beziffert die Umsätze mit der Technik auf 277 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr 2005 wachse der Umsatz voraussichtlich auf 500 Milliarden Dollar.


 
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HSCSD

Abkürzung für "High Speed Circuit Switched Data" • Neuerer Standard im GSM-System (D-Netz für Handys), der im Zeitalter der Unified Messaging Services (Bündelung der Dienste Mail, Fax, SMS) schnellere Verbindungen erlaubt.

Die Softwarelösung (!) erhöht die Geschwindigkeit von gegenwärtig 9.6 kbit/s auf 14.4. kbit/s in einem einzelnen Traffic-Channel. Durch Multiplexing von bis zu vier Funkkanälen.ist es darüber hinaus möglich auf 57.6 kbit/s zu gelangen - immerhin sechs mal schneller als die ursprüngliche Traffic-Rate und nicht weit von den 64 kbit/s des ISDN-Standards entfernt. Durch Datenkompression sind sogar noch höhere Geschwindigkeiten möglich. Eine High-Data-Transmission erlaubt es zukünftig sogar Live-Bilder direkt auf das Handy zu übertragen (siehe z.B. www.nokia.com). Da HSCSD zudem konstante Übertragungsraten bereitstellt, soll auch die permanente Überwachung von sicherheitssensiblen Bereichen wie zum Beispiel Banken oder Geldtransporten oder der Einsatz im Rettungswesen möglich sein.

HSCSD nutzt die gleiche leitungsvermittelte Technik, wie sie auch bei der Sprachkommunikation eingesetzt wird. Im Gegensatz dazu verwendet GPRS mehrere Funkzeitschlitze gleichzeitig (Multislot-Technik) und erreicht so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 171 KBit/s. GPRS basiert ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll auf der Vermittlung einzelner Datenpakete und sendet nicht auf einem kontinuierlichen Datenstrom.

siehe auch

D2 führt HSCSD ein
(Meldung von ZDNet vom 27. September 2000)

Mannesmann Mobilfunk rechnet momentan verschiedene Gebührenmodelle für die Nutzung der neuen HSCSD-Technologie durch. Zur Zeit sind zwei Tarife geplant:

  • Einer mit einer Grundgebühr in Höhe von 14,95 Mark
  • sowie einer ohne Grundgebühr.

Die Tarife sollen Mitte Oktober zur Einführung der schnellen Datenübertragung endgültig feststehen. D2-Kunden, die keine zusätzliche Grundgebühr für die Nutzung von HSCSD entrichten, zahlen laut Mannesmann pro Kanal

  • tagsüber 39 Pfennig pro Minute und
  • zwischen 22 und sechs Uhr 19 Pfennig.

Wer sich für die 14,95 Mark Grundgebühr entscheidet,

  • zahlt nur den ersten Kanal zu den genannten Preisen,
  • jeder weitere Kanal ist mit der Grundgebühr abgegolten.

"Es handelt sich hierbei um Modelle. Die endgültigen Tarife können noch variieren", erklärte D2-Sprecherin Amelie Döbele gegenüber ZDNet.

HSCSD versus GPRS

HSCSD und GPRS werden / wurden mitunter als sich gegenseitig ausschließende Standards dargestellt. Der Blick auf die folgende Tabelle, die uns D2 vodaphone zur Verfügung gestellt hat, zeigt aber, dass sich die beiden Techniken eigentlich auch gut ergänzen würden - sofern ein Handy und Tarifmodelle zur Verfügung stehen, die beide Standards beherrschen.

HSCSD GPRS
Anwendungen Übertragung
großer Datenmengen
Dialogorientierte
Anwendungen
Beispiele Dateitransfer (FTP),
Bildtelefonie
WAP, E-Mail,
Chat, Telematik
Geschwindigkeit bis zu 38,4 kbit/s bis zu 53,6 kbit/s
Tariffierung Verbindungsdauer Datenmenge

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siehe auch (auf anderen Glossar-Seiten):

3G
Browser
Bluetooth
EDGE (Evolved Data for GSM Evolution)
Handylogos, Klingeltöne (externer Link)
iMode
MIX (Mobile Internet Exchange)
Radicchio (Verschlüsselungsstandard für Handys)
SMS
Symbian
UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems)
WAP und WML
vom Fernsprecher zum Datenhighway

 

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