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INTERNET-Zahlen (2001)INTERNET, World Wide Web, WWW, Internet Studien, Marktforschung, Erhebungen, Medienforschung, Konsumforschung, Bevölkerungsgruppen, E-Mails, Surfen, Internet-Nutzer, E-Commerce, Online-Dienstleistungen, Online-Marktforscher, Internetnutzer, Nutzungsverhalten, Untersuchungen, Online-Nutzer, Onlineshopping, Online, Internet-Angebote, Datennetze, Meinungsforschungsinstitute, Markt-Entwicklungen, Infratest, Verbreitungsgrad, Erhebung, Markforscher, Internetnutzung, Research, Internetdienste, Wirtschaftsinformationen, Entertainment, Musik hören, Downloads, Online-Spiele, knowledge-gap, Online-Monitor

    


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http://www.glossar.de/glossar/z_intrzahl2001.htm

rosige Zukunft für's Internet
(Dezember 2001)

Im B2B-Handel kommen dieses Jahr weltweit etwa 913 Milliarden US-Dollar zusammen. 2004 sollen es etwa 6.000 Milliarden sein. Das ergab eine Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG und der Zukunftsforscher von Z_punkt. Ähnliche Wachstumsraten erwarten Experten beim Einkauf am heimischen PC: Am B2C-Markt (Business-to-Consumer) werden 2004 etwa 425 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist mehr als viermal soviel wie in diesem Jahr, wo schätzungsweise 99 Milliarden Dollar an der virtuellen Ladentheke ausgegeben werden. Darüber hinaus schickt sich die Internettechnologie an, nach dem Mobile Commerce ab 2006 auch den Fernseher zu erobern. Das so genannte T-Business verspricht eine der bedeutendsten Internetanwendungen der Zukunft zu werden. Schließlich haben etwa 90 Prozent der Europäer ein Fernsehgerät, das zur digitalen Vertriebs- und Distributionsplattform werden kann. Einen PC mit Internetanschluss besitzt hingegen nicht einmal die Hälfte aller Haushalte in Europa.

Vom Erfolg der Internettechnologie profitieren vor allem die Herrscher im WWW: Einer davon ist AOL, mit rund 22 Millionen Kunden weltweit der größte Onlinedienst. Auch der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems, mit dessen Produkten etwa 80 Prozent aller Internet-basierten Netzwerke arbeiten, ist eines der Schwergewichte im WWW. Ein weiterer Machthaber im Cyberspace ist das amerikanische Portal Yahoo, das es als meistbesuchte WWW-Seite auf mehr als 100 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung gebracht hat.

Das Internet findet weltweit immer mehr Anhänger: Bis 2005 wird es etwa 1.200 Millionen Internetzugänge in aller Welt geben. Das ist fast eine Verdreifachung gegenüber dem Jahr 2000, als das Internet 414 Millionen Anschlüsse zählte. In den kommenden Jahren werden die Westeuropäer erstmals die US-Amerikaner überholen: Schätzungen zufolge wird es 2005 ungefähr 246 Millionen Anschlüsse in Europa geben. Für die USA werden lediglich 214 Millionen Internetzugänge vorausgesagt.

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GfK: 2,3 Millionen deutsche Surfer mehr seit Frühjahr
(Dezember 2001)

Zehn Prozent mehr Deutsche nutzen das Web seit dem Frühjahr des Jahres. Laut der aktuellen Studie des Marktforschers GfK Webgauge, gehen angeblich jeden Monat 27,3 Millionen User hierzulande im Alter von 14 bis 69 Jahren ins Internet.

Den Anstieg erklärt das Institut hauptsächlich durch den starken Zuwachs der 50- bis 69-jährigen Internet-Nutzer. Insgesamt nahm GfK Webgauge die sechs europäische Länder Großbritannien, Niederlande, Belgien, Spanien, Frankreich und Deutschland unter die Lupe:

  • Verlierer der Studie sind die Niederlande. Hier stagnierte die Zahl der User auf 7,3 Millionen (64 Prozent) User.
  • Einen mächtigen Sprung nach vorn machten dagegen Großbritannien mit einem Anstieg 55 auf 65 Prozent der Bevölkerung,
  • Belgien mit 39 auf 47 Prozent und
  • Frankreich mit einem vierprozentigen Wachstum der Internet-Gemeinde auf 34 Prozent.
  • In Spanien blieb zwar die prozentuale Zahl mit 32 Prozent gleich, die Anzahl der User verringerte sich jedoch von 9,5 Millionen auf 9,4 Millionen Internet-Begeisterte.

Der Grund für den Besuchs des Webs ist bei allen untersuchten Ländern mehrheitlich privat. Frankreich (31 Prozent) und Deutschland (30 Prozent) nutzen das Medium noch am meisten geschäftlich. Immer mehr Internet-Anwender in Belgien, Spanien und Deutschland favorisierten demnach den Heim-PC als Access-Punkt für das Web. Die Franzosen und Briten nutzten laut GfK den PC in der Arbeit und zu Hause gleich viel. In den Niederlanden hingegen bevorzugen die Menschen den Web-Zugang außerhalb ihres Heimes.

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Mediatransfer Netresearch & Consulting:
Im Katastrophenfall liegt das Internet als Informationsquelle
bei den 14- bis 29-jährigen auf Platz zwei
(November 2001)

Die Online-Angebote von TV und Print haben in den letzten Monaten unter den Onlinern das größte Vertrauen genossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Hamburger Forschungs- und Beratungsinstitut Mediatransfer Netresearch & Consulting durchgeführte Erhebung unter 500 deutschen Internet-Nutzern. Demnach halten 53 Prozent der Befragten Websites von TV-Sendern für sehr vertrauenswürdige Informationsquellen. Ebenfalls einen hohen Vertrauensvorschuss genießen Web-Angebote von Zeitungen und Magazinen (32 Prozent). Insgesamt ernten die Webangebote dieser Medien ähnlich positive Beurteilungen wie ihre Offline-Ausgaben. Das kann man schließen, dass News-Anbieter ihr Markenkapital auf das Internet übertragen können. Dagegen genießen rein internetspezifische Online-News-Channels bzw. News-Communities laut Umfrage nur bei 16 Prozent bzw. sieben Prozent der Onliner uneingeschränktes Vertrauen, wenn es um eine glaubwürdige und Informative Berichterstattung geht.

Aus diesen Ergebnissen wird gaeschlossen, dass das Internet als Informationsmedium auf dem Vormarsch sei:

  • Mehr als drei Viertel (79 Prozent), halten es laut der Untersuchung schon heute als Nachrichtenquelle für unverzichtbar.
  • 87 Prozent sehen im Netz die Möglichkeit, sich besonders schnell und zu jeder Zeit über das weltpolitische Geschehen zu informieren.

Eine höhere Qualität der Nachrichten selbst sehen die Onliner im Netz nicht unbedingt, dafür sehen sie es als ideales Ergänzungsmedium zu den etablierten Nachrichtenkanälen in TV, Radio und Print an. So hält die Mehrheit (82 Prozent) das Web für wichtig, um zusätzliche Analysen und Hintergrundberichte zu erhalten.

46 Prozent der Onliner nutzen nach den Ereignissen des 11.Septembers 2001 (Terroranschlag auf das World Trade Center) verstärkt das Internet, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. Trotzdem: TV-Sender, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Programme und die Newssender, blieben auch für die Onliner das wichtigste Informationsmedium. Auch im Katastrophenfall wäre für sie das Fernsehen die Informationsquelle die erste Wahl, so die Studie:

  • 68 Prozent würden, wenn vorhanden, das Fernsehen einschalten,
  • 46 Prozent das Radio und
  • 36 Prozent sich ins Internet einwählen.

Anders dagegen die Gruppe der 14- bis 29-jährigen: Hier liegt das Internet als Informationsmedium im Katastrophenfall schon deutlich vor dem Radio.

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Forschungsgruppe Wahlen Online: 40% online
(September 2001)

Laut einer aktuellen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen Online sind mittlerweile 40 Prozent der Deutschen ab 18 Jahren im Internet. Im Vergleich zum Anfang des Jahres verlangsamte sich allerdings der rasante Anstieg, der noch um die Jahreswende bemerkbar war. Unverändert sei laut FGW-Online das Internet ein junges Medium:

  • Die älteren Jahrgänge seien weiterhin unterrepräsentiert: Während bei den über 60-Jährigen, die immerhin 30 Prozent der erwachsenen Gesamtbevölkerung ausmachen, nur zehn Prozent im Internet erreichbar sind,...
  • sind es bei den 18- bis 24-Jährigen inzwischen 63 Prozent.
  • Die mittleren Altersgruppen holten in den letzten vier Monaten auffallend deutlich auf: In der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen ist der Anteil der Internet-Nutzer von 51 auf 60 Prozent gestiegen. In allen anderen Altersgruppen stagnierte der Zuwachs hingegen.

Auch weiterhin dominieren die Männer im Internet: 47 Prozent der Männer, aber nur 34 Prozent der Frauen, haben einen Internet-Zugang. Das Internet ist nicht nur ein junges Medium, es ist auch ein Medium der Angestellten und Selbstständigen, die es nicht nur beruflich, sondern auch privat wesentlich häufiger nutzen als die Arbeiterschaft. Naturgemäß seien die Selbstständigen aufgrund ihrer beruflichen Nutzung am häufigsten im Netz erreichbar (57 Prozent), gefolgt von den leitenden Angestellten mit 54 Prozent. Von den Facharbeitern haben nur 23 Prozent einen eigenen Internet-Anschluss.

Während die Anhänger der beiden großen Parteien in der Internet-Nutzung nicht wesentlich vom Gesamtdurchschnitt abweichen, sind insbesondere die Anhänger der Grünen, aber auch die der FDP, besonders häufig im Internet vertreten:

  • 42 Prozent der SPD-Anhänger
  • 38 Prozent der CDU/CSU-Anhänger
  • 61 Prozent der Grünen-Anhänger und
  • die Hälfte der FDP-Anhänger.

Die Daten basieren auf monatlichen repräsentativen telefonischen Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen unter jeweils 1.250 Deutschen ab 18 Jahren.

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Jupiter MMXI: Drei von vier sind wirklich drin
(August 2001)

Knapp die Hälfte aller Deutschen hatte im 2. Quartal 2001 Zugang zum Internet (48,7%). Von diesen 34,2 Millionen Menschen gaben 72% an, das Internet in den letzten 30 Tagen tatsächlich genutzt zu haben. Dies zeigen die Ergebnisse von Online Market Landscape, dem neuesten Produkt von Jupiter MMXI.

Nach wie vor nutzen die meisten Deutschen Surfer das Internet von zu Hause aus. Im 2. Quartal 2001 hatten 19,5 Millionen Personen einen Online-Zugang zum Internet von zu Hause aus. 10,5 Millionen hatten Zugang zu den Online-Medien am Arbeitsplatz. Zwar nahm die Zahl derjenigen, die am Arbeitsplatz Zugang zum Netz haben im ersten Quartal leicht zu, die Anzahl derer, die das Internet im Büro aktiv nutzten nahm hingegen ab. Erstaunlich ist, dass 40% derer, die einen Online-Zugang im Büro haben, diesen mit mindestens drei anderen Personen teilen müssen.

Hinsichtlich der Zugangstechnologie unterscheidet sich der deutsche Markt deutlich von anderen europäischen Märkten: Zwar loggen sich 46,6% noch über ein Standardmodem ein, die beliebteste Alternative bilden mit 40,6% jedoch bereits Verbindungen via ISDN. Nur ein geringer Anteil von 4,6% geht per DSL / Kabelmodem online. Im Vergleich mit anderen Märkten sind die Deutschen sehr gut über ihre Internettechnologien informiert, was am relativ geringen Anteil der Personen abgelesen werden kann (3,6%), die nicht wissen, über welche Verbindung sie verfügen.

In Deutschland besitzen 51% aller Personen (älter als zwei Jahre) ein Handy. Aber noch immer gehören viele Handy-Besitzer älteren Zielgruppen an, wobei bei Kindern und Teenagern in den ersten beiden Quartalen 2001 der höchste Zuwachs zu verzeichnen war. Trotz dieses hohen Marktpotentials ist die Nutzung des Internets via Handy relativ gering. 23,9% der Befragten geben an, dass sie über ihr Handy online gehen können, aber nur 6,2% taten es in den letzten 30 Tagen tatsächlich. Diese 6,2% sind in erster Linie Nutzer im Alter zwischen 12 und 17 Jahren sowie zwischen 25 und 34 Jahren. Auch mittels PDAs gehen bisher nur wenige Deutsche ins Netz. Lediglich 1,2% haben einen Online-Zugang via PDA, 0,4% via TV und 4,0% via Spielekonsolen oder anderen Geräten.

Insgesamt können in Deutschland sowohl der klassische PC zu Hause wie auch am Arbeitsplatz die höchste Konversionsrate¨ verzeichnen. D.h. knapp 90% aller, die am PC über einen Online-Zugang verfügen, nutzten diesen auch aktiv in den letzten 30 Tagen. Von den wenigen Personen, die in Deutschland einen Online-Anschluss mittels TV-Set-Top Box haben, geht immerhin rund jeder Zweite damit ins Netz. Das Schlusslicht bilden die Spielekonsolen. Hier nutzten nur 12,1% derjenigen, die theoretisch über einen Online-Zugang verfügen, diesen in den letzten 30 Tagen auch in der Praxis.

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GfK: 77,7 Millionen Europäer online
(Juni 2001)

Etwa 77,7 Millionen Europäer zwischen 14 und 69 Jahren nutzen das Internet. So zumindest lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsinstituts GfK. Am häufigsten sind demnach die Niederländer und die Briten im Netz, Deutsche und Franzosen hinken nach:

  • In Holland nützten bereits rund 64 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal pro Monat das World Wide Web.
  • In Großbritannien waren es etwa 55 Prozent.
  • In Deutschland hingegen finden sich erst 40 Prozent im Internet wieder,
  • in Frankreich gar nur 30 Prozent.

Insgesamt sei die Größe des europäischen Internet-Publikums in den vergangenen Jahren rasant gewachsen.

Die Volumina der eCommerce-Märkte entwickelte sich demgegenüber jedoch gebremst. Nur rund die Hälfte aller Europäer, die Monat für Monat das Netz nutzen, haben im vergangenen halben Jahr auch dort eingekauft. GfK führt die langsame Ausweitung des Internet-Handels auf eine generell "mäßig entwickelnde Angebotsseite" zurück. Das Marktvolumen des eCommerce in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden wird auf etwa 4,2 Milliarden Euro geschätzt.

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Deutschland internet-resistent
(April 2001)

Mehrere Studien bescheinigen, dass sich die Deutschen nicht so nachhaltig im Internet aufhalten, wie es die Protagonisten gerne sehen würden. Laut einer europaweiten Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos halten sich 58 Prozent der Deutschen lieber vom Internet fern, und nur 24 Prozent benutzen es manchmal bis regelmäßig. Demnach hätte Deutschland die höchste "Internet-Resistenz" in Europa.

Das Marktforschungsinstitut Emnid will herausgefunden haben, dass die Hälfte der Bundesbürger auf einen heimischen Internet-Zugang verzichten will - nämlich genau 52 Prozent. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung über 14 Jahre verweigern sich den Angaben zufolge 37 Millionen dem Internet. "Im Hinblick auf die private Internetnutzung besteht die Gefahr, dass sich Deutschland zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft entwickelt", erklärte Carsten Theisen von dem Umfrageinstitut. Dagegen gaben 37 Prozent der Befragten an, bereits über einen Online-Zugang zu verfügen. Weitere sieben Prozent wollten sich in Zukunft eine Verbindung zum weltweiten Datennetz anschaffen. Befragt wurden 20.000 Bundesbürger über 14 Jahre.

Emnid fand zudem heraus, dass der deutsche Durchschnitts-Onliner etwa 5 E-Mails pro Woche schreibt. 80 Prozent der Onliner hätten einen oder mehrere Newsletter abonniert. Und die PC-Spezialist Franchise AG konnte ermitteln, dass lediglich 83 Prozent der deutschen und österreichischen Onlinerinnen und sogar nur 77 Prozent der Onliner täglich ihre elektronischen Nachrichten lesen würden.

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GfK-Online-Monitor: Internet wird zum Massenmedium
(April 2001)

Mit Nutzer-Zuwächsen von 34 Prozent im vergangenen halben Jahr hält der Boom des Internet in Deutschland an. Rund 24,2 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren (46 Prozent der Bevölkerung) nutzen inzwischen das weltumspannende Computernetz. Das ist das Ergebnis des siebten GfK-Online-Monitors. (GfK)

Auch sind die deutschen Internet-User häufiger und länger online: So surfen an einem durchschnittlichen Tag 11,1 Millionen Deutsche. "Das Internet steht mittlerweile als gleichberechtigtes Medium neben Print, TV und Hörfunk", sagte Carola Holtermann, Sprecherin der Auftraggebergemeinschaft GfK-Online-Monitor aus Internet-Anbietern und Verlagen.

Die Struktur der Internet-Nutzer nähert sich der Gesamtbevölkerung an. Der Frauenanteil (51 Prozent der Bevölkerung) liegt mittlerweile bei 42 Prozent. Auch Ältere und Menschen aus niedrigeren Bildungs- und Einkommensklassen nutzten das Internet zunehmend. Dennoch bleibe es ein Medium der Jungen und Besserverdienenden. Der Anteil der 14 bis 39 Jahre alten Nutzer liegt bei 61 Prozent. Über die Hälfte verfügen über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 5000 Mark und mehr.

Zunehmend beliebter werden E-Commerce-Angebote und Online-Dienstleistungen. Über die Hälfte der Nutzer hat der Studie zufolge bereits online eingekauft oder eine kostenpflichtige Dienstleistung in Anspruch genommen. Die Ausgaben seien dabei auf zwei Milliarden Mark gestiegen. Das ist nahezu eine Verdoppelung gegenüber den bei der sechsten Erhebung ermittelten 1,1 Milliarden Mark. Gefragt waren vor allem Bücher, Software und Musik-CDs.

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ARD/ZDF: Täglich 8½ Stunden Mediennutzung, davon 13 Minuten Web
(März 2001)

Laut der Studie "Massenkommunikation 2000", die im Auftrag von ARD und ZDF erstellt wurde, verbringen die Deutschen täglich knapp achteinhalb Stunden mit Medien - und zwar:

  • 206 Minuten pro Tag mit dem Radio,
  • 185 Minuten mit dem Fernsehen,
  • eine halbe Stunde wird im Schnitt die Tageszeitung gelesen,
  • das Web wird durchschnittlich nur 13 Minuten täglich genutzt.

Wenn sich die Deutschen für ein Medium entscheiden müssten - so ein weiteres Ergebnis der Untersuchung - würden

  • 46% das Fernsehen wählen,
  • 33% das Radio,
  • 16% die Tageszeitung und
  • 6% für das Internet.

Im Vergleich der Imageprofile und Nutzungsmotive kristallisieren sich klare Funktionen von Fernsehen, Hörfunk, Tageszeitung und Internet heraus, die sich intermedial überschneiden können:

  • Das Fernsehen mit seinem breiten Angebotsspektrum erfüllt Informations- und Unterhaltungsfunktionen,
  • das Radio ist ein Tagesbegleiter und
  • die Tageszeitung DAS Informationsmedium.
  • Das Internet ist ähnlich wie das Fernsehen Informations- und Spaßmedium - allerdings zur Zeit noch auf eine kleinere jüngere Bevölkerungsgruppe gegrenzt.

"Massenkommunikation 2000" setzt die seit 1964 in bislang sieben Wellen durchgeführte ARD/ZDF-Langzeitstudie fort. Dabei machte die neue Mediensituation zum Jahrtausendwechsel mit der zunehmenden Ausdifferenzierung in Fernsehen und Hörfunk sowie insbesondere der schnellen Verbreitung des Internets einen konzeptionellen Neuansatz notwendig. Die Studie wurde mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Telekom AG vom 15. Mai bis 23. Juli 2000 durchgeführt. Die Institute ENIGMA (Federführung) und MMA fragten 5.000 Deutsch sprechende Bundesbürger telefonisch nach der Mediennutzung und -bewertung.

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GQ: Internet wächst in vier Monaten um 200 Millionen Seiten (?)
(Februar 2001)

Wie viele Seiten hat das Netz? Welche Sprachen herrschen vor? Wie hoch ist der Pornoanteil? Google, eine der größeren Suchmaschinen, führte für die Märzausgabe von GQ eine Bestandsaufnahme im Internet durch. Resultat: Laut Google-Index gibt es

  • 1,8 Milliarden Seiten, das sind 200 Millionen mehr als noch vor vier Monaten, als Wired USA eine ähnliche Erhebung durchführte.
  • Die deutsche Domain .de rückte um zwei Ränge auf Platz 2 vor.
  • Bei der Sprachverteilung waren letzten Herbst noch 76,6 % aller Webseiten in Englisch, jetzt sind es nur noch 52,3 %. Aufholen konnten vor allem
    • Japan (+ 4,3 %),
    • Deutschland (+3,4 %) und
    • China (+ 3,2 %).

Die Suchmotive der Surfer hingegen scheinen immer gleich zu bleiben. Die Top 10 der Google-Suchbegriffe:

  • sex, mp3, hotmail, yahoo, porno, warez, chat, porn, Napster und software cracks.

konstruktiver Querverweis: Im Juli 2000 zählte der amerikanische Online-Marktforscher Cyveillance bereits mehr als zwei Milliarden statische Seiten. Und vor gut einem halben Jahr erwartete Cyveillance zudem, dass der Umfang des Internets Anfang 2001 über vier Mrd. Seiten umfassen könnte - ganz zu schweigen von den dynamsichen Seiten, die über Datenbanken aufgebaut werden ... (mehr...)

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forsa / Stern: jeder dritte oder vierte Deutsche online
(Januar 2001)

Im Auftrag der Mediagruppe Digital zählten die forsa-Marktforscher im Januar 2001 insgesamt 22,2 Millionen deutsche Internet-Surfer, die älter als 14 Jahre sind (im Dezember waren es noch 19,9 Millionen). Damit wären erstmals über ein Drittel der Deutschen online - nämlich genau 34,8 Prozent (nach 31,2% im Dezember 2000). Die rasante Zuwachsrate führen die Marktforscher auf das gute Weihnachtsgeschäft zurück.

Ein Ende soll laut forsa nicht in Sicht sein: In den nächsten sechs Monaten wollen weitere vier Millionen Personen online gehen. Die Zahlen basieren übrigens auf einer telefonischen Befragung von rund 11.000 Personen.

Eine Umfrage im Auftrag des Magazins Stern hat dagegen ergeben, dass nur rund 23 Prozent der Bundesbürger einen Zugang zum Internet hätten. Demnach würden insgesamt 14,57 Millionen Menschen in Deutschland surfen.

Laut Stern-Umfrage ...

  • besetzt das Senden und Empfangen von E-Mails bei den Online-Aktivitäten nach wie vor Platz eins (79 Prozent).
  • Jeder vierte Surfer nutzt Homebanking oder Reise-Angebote im Netz,
  • jeder Fünfte bestellt Waren über das Netz: Hochgerechnet haben dem Magazin zufolge 3,38 Millionen Menschen im Alter über 14 Jahre in Deutschland schon einmal kostenpflichtige Produkte oder Dienstleistungen per Internet bestellt. 5,71 Millionen planten einen Einkauf im Netz innerhalb der kommenden zwölf Monate. Die Zufriedenheit der Käufer sei hoch, berichtet das Magazin.
    93 Prozent derer, die schon einmal online etwas bestellt haben, beabsichtigen, dies erneut zu tun. Allerdings seien die meisten beim Bezahlen vorsichtig: Nur 13 Prozent geben an, sie seien bereit, im Netz ihre Kreditkartennummer preiszugeben.

Das Ipsos-Institut in Hamburg hatte für die Zeitschrift insgesamt rund 2.000 Menschen befragt.

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Statmarket: Deutsch ist die zweithäufigste Nationalität im Web
(Januar 2001)

Laut Angaben des US-Marktforschungsinstitutes StatMarket wohnen 45,02 Prozent der Internet-Nutzer innerhalb der USA. Die zweitgrößte nationale Gruppe von Surfern kommt den Angaben nach aus Deutschland (5,56 Prozent, gemessen am 16. Januar 2001), gefolgt von Kanada mit fünf Prozent, Südkorea mit 4,57 Prozent und Japan mit 4,35 Prozent.

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IconKids: Kinder stürmen Internet
(Januar 2001)

In Deutschland surfen rund 2,3 Millionen Kinder im Internet. Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IconKids hat sich die Zahl im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Dazu befragte das Institut  im Dezember 2000 siebenhundert Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Demnach seien Anfang 2000 ca. 1,3 Millionen Kinder online gewesen, und Ende 2000 hätten 37 Prozent der mehr als sechs Millionen Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren die Möglichkeit gehabt, das Internet zu nutzen.

Nach der Umfrage ist das Internet Topthema auf den Schulhöfen. Zwei Drittel der Internetnutzer erzählen in der Schule von neuen Internetseiten. Besonders beliebt sind Webseiten von bekannten Kindermarken oder Kinderkanälen.

Jedes vierte Kind geht zu Freunden, um dort zu surfen. Allerdings nutzen die Kinder das Medium moderat:

  • Zwei Drittel gehen einmal in der Woche ins Netz,
  • durchschnittlich sind sie eine Stunde online.

Anders als bei Erwachsenen gibt es fast ebenso viele weibliche wie männliche Internetnutzer bei Kindern:

  • Jedes dritte Mädchen kann auf einen Internetanschluss zurückgreifen,
  • bei den Jungen sind es 39 Prozent.

Bei den Erwachsenen nutzen mehr Männer als Frauen das Netz regelmäßig.

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