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http://www.glossar.de/glossar/z_office.htm
Unter einem "Office-Paket" versteht man eine Zusammenstellung von
Computer-Programmen, die bei der Erledigung üblicher Büroaufgaben hilfreich sein
können. Selbstverständlich berücksichtigen dabei die führenden Hersteller - Corel, Lotus, Microsoft
und Sun - jeweils nur ihre eigenen
Produkte, wodurch sich folgende Matrix ergibt:
Office-Paket: |
WordPerfect Office (Corel) |
SmartSuite (Lotus) |
Office (Microsoft) |
StarOffice
(Sun) |
| Anwendung: |
| Textverarbeitung |
WordPerfect |
Word Pro |
Word |
StarWriter |
| Tabellenkalkulation |
Quattro Pro |
1-2-3 |
Excel |
StarCalc |
| Präsentation |
Presentations |
Freelance Graphics |
PowerPoint |
StarImpress |
| Datenbank |
Paradox |
Approach |
Access |
StarBase |
| Termin- und Adreßverwaltung |
CorelCentral |
Organizer |
Outlook |
StarSchedule |
| Bildverarbeitung |
|
|
PhotoDraw |
StarImage |
Homepage-
Erstellung *) |
Trellix |
FastSite |
FrontPage |
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| Auswahl von Zusatzfunktionen |
FreeSpeech (Sprach-
erkennung) |
ViaVoice (Sprach-
erkennung) |
Publisher
(DTP-Prg.) |
StarDraw (Grafik) |
 |
Bücher |
Bücher Software |
Bücher
Software |
Bücher
Software |
| Hinweise |
Aus für deutsches
Wordperfect |
|
mehr über die aktuelle Office-Version |
siehe auch
OpenOffice |
| *) Unabhängig von einem speziellen Programm zur
Homepageerstellung verfügen in der Regel auch die Einzelprogramme (zumindest die
Textverarbeitung) über die Möglichkeit HTML-Dokumente zu erstellen. |
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Die MacIntosch darf natürlich nicht vergessen werden: Hier kommen z.B.
die Office-Paket "Apple
Works" und "RagTime"
zum Einsatz.
Nicht selten werden von den Herstellern auch die Einzelkomponenten verkauft. Aber
allein aufgrund der Preisgestaltung ist der Absatz von Paketen allemal vorrangig -
besonders dann, wenn durch unterschiedliche Zusammenstellungen attraktive Angebote
geschnürt werden.
Star Office wird kostenpflichtig
(Meldung von ZDnet vom 26.
Februar 2002)
Das seit 1999 gratis angebotene Star Office von Sun wird mit der Version 6.0, deren
Beta-Test Ende 2001 abgeschlossen wurde, wieder Geld kosten. Hintergrund sei der Wunsch
der Kunden nach professionellem Support und einem Handbuch mit CD-Rom statt einer
Download-Version. "Mit der Erhebung von Lizenzgebühren garantieren wir die
langfristige Weiterentwicklung und den Support für dieses Produkt und reagieren
gleichzeitig auf die Haltung vieler Kunden, die prinzipiell den Einsatz von kostenloser
Software für unternehmenskritische Anwendungen ablehnen", so der Sun-Manager Martin
Häring.
1999 hatte Sun die Hamburger Software-Schmiede Star Division gekauft und das
Office-Paket für Privat- und Geschäftskunden kostenlos angeboten (siehe
unten). "Wir wollen das Geld mit dem Service und den Servern
verdienen", erklärte unter anderem Sun-Boss McNealy damals. Scheinbar reicht dies
heute jedoch nicht mehr.
Wer auch in Zukunft kostenlos mit dem Office-Paket arbeiten möchte, muss zu Open
Office greifen. Sun hatte den Star Office-Quellcode im Jahr 2000 freigegeben, damit er
ähnlich wie bei Linux von Programmieren
weiterentwickelt werden konnte. Leider fehlen der Open Office-Version, die auch in deutsch
zu haben ist, sämtliche Module. Mit diesen will Sun extra Geld verdienen. Darunter fallen
die Rechtschreibprüfung, einige Import-Filter, die Cliparts und das Datenbank-Modul
Adabas. Open Office ist sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden kostenlos,
jedoch gibt es keinen Support.
Übrigens: Anfang 2002 ist aus dem StarOffice-Projekt eine Initiative
mit dem Namen "OpenOffice" hervorgegangen, deren Ziel es ist,
weiterhin ein freies und kostenloses Office-Paket bereitstellen zu können - siehe Low-Budget-Software im AEC.WEB.
PS: Die kostenpflichtige StarOffice Version 6 ist seit dem 16.5.2002
im Handel - siehe AEC.WEB-Meldung sowie Software und Bücher bei Amazon.
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Microsoft
Office System ab sofort
erhältlich
(Meldung vom 21.9.2003)
Microsoft stellt heute am 21. Oktober 2003 im Rahmen der
weltweiten Markteinführung mit einem Launch-Event in Wiesbaden ihre neue
Plattform für "Information Worker" vor - gemeint ist das Microsoft Office
System. Die integrierte Software-Plattform für alle, die mit Informationen
arbeiten, besteht aus Applikationen (Anwendungs-Programmen), Servern und
Services. Erstmals in der Unternehmensgeschichte führt Microsoft 16 neue
Produkte gleichzeitig im deutschen Markt ein.
Wesentlicher Bestandteil des Microsoft Office Systems ist eine
durchgängige Integration von XML-Funktionalität,
die es ermöglicht, Daten elegant mit unterschiedlichsten Systemen
auszutauschen. Ebenso sollen "Information Worker" (so der
Microsoft-Sprachgebrauch) an verschiedenen Orten verteilte Informationen
nutzen können. Durch ein System vertrauter, integrierter und einfach zu
bedienender Anwendungen arbeiten Nutzer mit anderen Teams und Organisationen
so zusammen, dass sie aus Informationen, Geschäftsprozessen und persönlichen
Kontakten den größtmöglichen Nutzen ziehen.
Die Bestandteile des Microsoft Office Systems
Das Microsoft Office System enthält die Microsoft Office Editionen der
Version 2003 von Microsoft Office und deren Einzelanwendungen wie Outlook
2003, Word 2003, Excel 2003, PowerPoint 2003 und Access 2003,. Dazu kommen
Microsoft Office SharePoint Portal Server 2003, Microsoft Office Project
2003 und Project Server 2003, Microsoft Office Live Communications Server
2003, Microsoft Office FrontPage 2003, Microsoft Office InfoPath 2003,
Microsoft Office OneNote 2003, Microsoft Office Publisher 2003 und Microsoft
Office Visio 2003. Das Information Rights Management in Kombination mit dem
Windows Rights Management Service sowie Microsoft Windows SharePoint
Services und Microsoft Exchange Server 2003 unterstützen die Funktionalität
und das Zusammenspiel der Komponenten des Microsoft Office Systems. Services
wie Microsoft Office Online bieten zusätzliche Unterstützung für den
Information Worker.
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Professional
Enterprise
Edition |
Professional
Edition |
Small
Business
Edition |
Edition für
Auszubil-
dende |
Standard Edition |
Basic
Edition |
| Word |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
| Excel |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
| Outlook |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
| PowerPoint |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
- |
| Access |
enthalten |
enthalten |
- |
- |
- |
- |
| Publisher |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
- |
- |
- |
Business Contact
Manager |
enthalten |
enthalten |
enthalten |
- |
- |
- |
| InfoPath |
enthalten |
- |
- |
- |
- |
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Software-Preise bei Amazon (Stand
21.10.2003) |
| regulär |
? |
EUR 599,00 |
EUR 549,00 |
EUR 169,00 |
EUR 499,00 |
? |
| Upgrade |
? |
EUR 399,00 |
EUR 349,00 |
- |
EUR 299,00 |
? |
Für die täglich anfallenden Tätigkeiten greifen die Mitarbeiter auf
vertraute Werkzeuge wie Word, Excel oder Outlook zurück. Sie erleichtern die
Arbeit und sorgen für ansprechende und professionelle Ergebnisse, ohne
zusätzliche Trainings- und Supportkosten.. Neue Anwendungen wie Microsoft
Office OneNote 2003 erweitern das Einsatzspektrum von Microsoft Office. Und
zusätzliche Dienste wie Microsoft Office Online unterstützen den Anwender
dabei, produktiver und effizienter die Möglichkeiten moderner Bürosoftware
zu nutzen.
Die Kombination der vielen Office-Komponenten soll also die in der Regel
vertrauten Anwendungen mit Servern und Services verbinden und somit
Informationen aus verschiedensten IT Systemen zu einer offenen und sicheren
Plattform verbinden. Microsoft erwartet, dass dies Arbeitsabläufe
vereinfacht, Transaktionskosten reduziert und den Informationsfluss
optimiert.
Einfacher Zugriff auf alle Informationen
Besagte "Information Worker" sollen durch Microsoft Office System
erstmals mit Hilfe von vertrauten Programmen auf Daten aus
unterschiedlichsten IT Systemen im Unternehmen wie
ERP oder
CRM zugreifen können. Gerade innerbetriebliche Arbeitsabläufe werden
sich einfacher und übersichtlicher darstellen lassen; notwendige
Veränderungen seien dadurch schneller zu erkennen und umzuzusetzen. Weil
alle relevanten Informationen erstmals in anderen Systemen sofort zur
Verfügung stehen, entfällt zudem die fehlerträchtige Doppelerfassung. Und
die Verfügbarkeit der Informationen erlaubt den Überblick über alle
laufenden Prozesse. Dies alles kann schneller zu fundierten Entscheidungen
führen; dafür sorgt die durchgehende Integration des offenen XML-Standards.
Für diese effiziente Zusammenarbeit sorgen zentrale Teamwebsites. Mit dem
wirksamen, einfach zu bedienenden Sicherheitskonzept lässt sich der Zugriff
auf vertrauliche Daten mit flexiblen Zugangsberechtigungen individuell
regeln. Dieses Information Rights Management auf Basis des Windows Rights
Management Service ist in der Microsoft Office Professional Edition 2003
durchgängig realisiert.
"Das Microsoft Office System bietet große Chancen für Unternehmen, ihre
Produktivität zu erhöhen", erklärt Jürgen Gallmann, Geschäftsführer
Microsoft Deutschland GmbH. "Erste parallele Untersuchungen im Rahmen von
Pilotprojekten weisen bereits heute einen konkreten betriebswirtschaftlichen
Nutzen auf."
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Aus für
deutsches Wordperfect
(Meldung von PC-Welt vom 4.
März 2001)
Den Restrukturierungsmaßnahmen von Corel ist nun die deutschsprachige Ausgabe der weit
verbreiteten Textverarbeitungssoftware Wordperfect zum Opfer gefallen. Wie der kanadische
Softwarehersteller auf seiner Website bekannt gibt, wird nur noch die englischsprachige
Version weiterentwickelt.
Was Derek J. Burney, der Präsident und CEO der Corel Corporation auf der Website von
Corel mitteilte, dürfte den treuen deutschen Anhängern von Wordperfekt nicht gefallen:
"Nach einer sorgfältigen Überprüfung wurde klar, dass lokalisierte Versionen von
WordPerfect den vom Unternehmen vorgegebenen Schwellwert für zukünftige Investitionen
nicht erreichen". Somit sind vermutlich alle nicht-englischsprachigen Versionen von
Wordperfekt von der Einstellung betroffen.
Wer Wordperfekt trotzdem treu bleiben will, muss auf die englischsprachige
Office-Ausgabe umsteigen, die 2002 in einer neuen Version erscheinen soll. Corel will
darin für seine "internationalen Kunden" die WordPerfect-Hilfsmittel
"Rechtschreibeprüfung", "Grammatik" und "Silbentrennung" in
25 Sprachen anbieten.
Damit geht eine Ära in der Geschichte der Textverarbeitungs-Software zu Ende. Zwar war
Wordperfekt in Deutschland nie die führende Textverarbeitung, doch zumindest die sehr
stabilen und leistungsfähigen DOS-Versionen fanden große Zustimmung.
Allerdings verwies Microsofts Word mit dem Vormarsch von Windows den Konkurrenten
deutlich auf die Plätze. Auch die Hoffnung, Wordperfekt zumindest auf dem Linux-Sektor
etablieren zu können, erfüllte sich für den deutschsprachigen Raum nicht. Auf diesem
Gebiet war bereits StarOffice der Platzhirsch. In letzter Zeit wurde zunehmend das
K-Office als empfohlene Office-Anwendung für Linux propagiert, so dass Wordperfect noch
zusätzlich ins Hintertreffen geriet.
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Sun fordert Microsoft mit
Office-Paket heraus
(Wall Street Journal, 31. August 1999)
Sun hat Anfang September 1999
offiziell den Kauf des deutschen Softwareunternehmens Star Division bekanntgegeben. Das
Unternehmen will mit diesem Schritt erreichen, dass Anwendungsprogramme in den Bereichen
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation weniger auf dem PC, sondern eher über das
Internet genutzt werden. [...] Sun will das StarOffice als kostenlose Internet-basierte
Dienstleistung anbieten und hat nach eigenen Angaben nicht vor, mit den
PC-Anwendungsprogrammen von Microsoft zu konkurrieren. Sun will lediglich erreichen, dass
die Industrie Internet-basierte Dienste entwickelt - durch einen derartigen Wechsel würde
das Server-Geschäft von Sun erheblich angekurbelt. Sollten andere Unternehmen dem Vorbild
von Sun folgen und dazu übergehen, über das Internet kostenlose Office-Applikationen
anzubieten, so könnte dies die Gewinne von Microsoft schmälern, die nach Schätzungen zu
40 Prozent im Office-Bereich erzielt werden. |
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