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Alle parallel zueinander liegenden, horizontalen Kanten des
abgebildeten Gegenstandes laufen auf jeweils einen Fluchtpunkt zu, die allesamt auf dem
Horizont liegen, der sich in der Regel auf Augenhöhe befindet (Zweipunktperspektive). Die
Distanz der beiden Fluchtpunkte "bestimmt", wie "weit" man vom Objekt
entfernt steht. Wenn beispielsweise bei der Darstellung von Gebäuden der Blick gesenkt
oder gehoben wird, verschiebt sich der Horizont und es entsteht ein dritter Fluchtpunkt,
auf den alle vertikalen Kanten zulaufen. Liegt der Horizont der Bildebene sehr tief, so
spricht man von einer Froschperspektive - liegt er sehr hoch, von einer Vogelperspektive.
 
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