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SPAM
EuroCAUCE

    

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Bücher zum Thema

 
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SPAM

frei übersetzt: Sülze. Müll und Wurfsendungen in elektronischer Form (E-Mail), oft kommerzieller Art, die gewöhnlich an viele nicht daran interessierte Empfänger gesendet werden - siehe auch UCE.
 


siehe auch unsere Anti-Spam-Lösung:
SpamNet von Cloudmark

 
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Spam-Beschwerdestelle beim vzbv eingerichtet

Eine Spam-Beschwerdestelle hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im September gestartet. Unter beschwerdestelle@spam.vzbv.de können Verbraucher dem vzbv per Mail unerwünscht eingetroffene Spams übermitteln. Der vzbv überprüft diese Fälle und wird in geeigneten Fällen juristisch gegen Spam-Versender und deren Auftraggeber vorgehen: vollständige Meldung

möglicherweise erfolgreiche Hilfe bei SPAM-Sendungen aus den USA

Immer wieder haben wir Probleme, dass uns massenweise SPAM-E-Mails ins Haus "flattern". Bei amerikanischen Quellen hilft dann eine Anzeige bei einschlägigen Organisationen - zumindest manchmal:

Wirksamer Spam-Schutz mit Bayes-Filtern: Selbstlernende Software gegen Spam
(Meldung der c't vom 10.8.2003)

Experten rechnen damit, dass mehr als die Hälfte aller verschickten E-Mails im September 2003 pure Spam sein werden. Die Verursacher entwickeln immer neue Wege, um Spam-Filter zu umgehen. Flexible, selbstlernende Filter werden deshalb als das heißeste Verfahren zur Blockade unerwünschter E-Mails gehandelt, schreibt das Computermagazin c't in der Ausgabe 17/03.

Die Ansprüche an einen Spam-Filter können je nach Mail-Aufkommen unterschiedlich sein. Eins der wichtigsten Kriterien ist, dass nicht versehentlich wichtige E-Mails als Spam verworfen werden. "Das Besondere an so genannten Bayes-Filtern ist die persönliche Ausrichtung, die sie annehmen", erklärt c't-Redakteur Axel Kossel. "Jeder Bayes-Filter stellt sich individuell auf den Nutzer ein."

Ein Bayes-Filter erfährt vom Nutzer, welche E-Mails er als Spam einstuft. Dann analysiert er die Merkmale und berechnet die Spam-Wahrscheinlichkeit. Statische Filter hingegen, die Mails einfach auf ein Schlüsselwort oder einen Absender hin verwerfen, können von Spammern leicht überlistet werden, indem sie ständig neue Absender und Betreffzeilen erfinden.

In einem aufwendigen Test hat c't verschiedene Spam-Filter getestet. Dabei hat sich der Bayes-Filter des E-Mail-Programms Mozilla sehr gut geschlagen. Die Spam-Auslese funktioniert zuverlässig unter Windows, Mac OS X und Linux. Für andere E-Mail-Clients bieten sich die kostenlosen und einfach zu handhabenden Programme K9, SA-proxy und SpamBayes an. Auch der spezielle Dienst SpamNet hat sich im Test bewährt. Allerdings ist er kostenpflichtig und vergleichsweise langsam.

Die so genannten Freemailer bieten Spam-Filter an, die E-Mails bereits auf dem Server sortieren. Die Ergebnisse bei GMX, Yahoo, Web.de, Hotmail oder Arcor fallen im Test jedoch sehr unterschiedlich aus. Einige Filter blocken gar Nachrichten ab, die keine Spam-Mails sind. Andere hingegen fischen zu wenig Spam aus der E-Mail-Flut.
 

E-Mail, SMS und Fax: EU-Parlament schiebt unerlaubter Werbung einen Riegel vor
(Meldung der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vom 31. Mai 2002)

Das Europaparlament hat am 30. Mai 2002 zu der vorgesehenen EU-Richtlinie zum Datenschutz im elektronischen Geschäftsverkehr Stellung genommen. "Damit können wir endlich einen Missstand erster Güte abstellen," sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. "Auch der elektronische Handel erhält damit Rückenwind."

Das Europaparlament stimmt mit dem Ministerrat überein, dass unverlangte Werbebotschaften per E-Mail, SMS, FAX oder durch automatisierte Anrufe ohne die vorherige Zustimmung des Nutzers ("Opt-in-Regel") nicht zulässig sind. Damit wird in der EU eine klare Regelung für ein Verbot des weit verbreiteten "spamming", also des massenhaften Versendens von Werbe-Emails getroffen. Das unverlangte Versenden kommerzieller E-Mails wird nur in genau begrenzten Ausnahmefällen zulässig sein und nur dann, wenn sie die Kontaktdaten direkt von ihren Kunden erhalten haben. Auch diese Verbraucher können das Zusenden von Werbebotschaften allerdings ausschließen.

"Die Entscheidung für die Opt-in-Regel gibt Verbrauchern endlich die Wahlfreiheit bei Werbebotschaften - wer damit nicht behelligt werden will, hat das Recht auf seiner Seite," so Edda Müller. Die EU-weite Harmonisierung schiebt der Praxis einen Riegel vor, dass sich Unternehmen zum Versenden ihrer Werbung die Länder mit den schwächsten Verbraucherschutzregeln aussuchen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband und der Europäische Verbraucherverband BEUC begrüßen auch das Votum des Europaparlaments zu sogenannten Cookies in Computer-Programmen. Dadurch müssen Verbraucher vorab über die Verwendung von Cookies informiert werden und haben die Möglichkeit, dem Gebrauch zu widersprechen. Cookies sind Programme, die sich beim Surfen im Internet ungefragt auf die Festplatte des Nutzers platzieren. Sie können missbraucht werden, um unerlaubt Nutzerprofile von Internet-Anwendern zu erstellen.
 

Europa soll spamfrei werden
(Meldung von heise online vom 7. Dezember 2001)

Unerbetene Werbung per E-Mail, Faxgerät oder Telefon soll künftig verboten sein. Darauf einigte sich der EU-Telekommunikationsrat am Donnerstag in Brüssel. "Damit verstärken wir den Konsumentenschutz", kommentierte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Alfred Tacke, die Übereinkunft.

Bereits bestehende Geschäftsbeziehungen sind von der Regelung ausgenommen. So darf ein Versandhaus einem Kunden weiter elektronische Werbung schicken, wenn er sich dies nicht verbittet. Dagegen verbietet die Regelung, Direktwerbung mit verschleiertem oder verheimlichtem Absender elektronisch zu versenden. Zuvor gab es in der EU keine einheitliche Regelung für unerbetene Werbesendungen. Ende 2001 soll sich das Europäische Parlament mit dem Thema erneut befassen - es hatte in erster Lesung der entsprechenden Regelungen vorgesehen, dass bei E-Mail-Werbung keine Opt-In-Lösung notwendig sei.
 

E-Mail-Werbung ist oft rechtswidrig
(Meldung von Electronic Commerce Forum e.V. (eco) - Verband
der deutschen Internet-Wirtschaft
vom 29. Juli 2001)

Das Versenden von Werbung über E-Mail ohne vorherige Zustimmung des Empfängers ist in mehreren Gerichtsurteilen als rechtswidrig eingestuft worden. Darauf weist der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V., die werbetreibende Wirtschaft hin. Die unverlangte Zusendung verstößt gegen §1 UWG und §823 BGB. Verbraucher können Unterlassung und Schadensersatz verlangen. Als Abhilfe rät der eco-Verband der Werbewirtschaft zum "Permission Marketing": Hierbei gibt der Kunde sein Einverständnis, dass er Werbe-Mails erhält, die auf seine ganz speziellen Wünsche zugeschnitten sind. Dies lässt sich beispielsweise mit E-Mail-Newslettern erreichen, die für eine bestimmte Zielgruppe tatsächlich wertvolle Informationen beinhalten und zusätzlich noch personalisiert werden, erklärt Dr. Torsten Schwarz, Leiter des Arbeitskreises Online-Marketing im eco-Verband.

"Der Verbraucher ist die Bevormundung und Entmündigung durch die Werbung leid. Immer mehr Menschen wollen selbst bestimmen, wie viel Werbung und welche Werbung von welchen Unternehmen sie erhalten. Gute und rechtlich zulässige Online-Werbung gibt daher dem Kunden das Steuer in die Hand", sagt Dr. Torsten Schwarz. Er gibt ein Beispiel: "Junge Eltern sind fast immer an Expertentipps rund ums Baby interessiert und daher einem Newsletter gegenüber aufgeschlossen. Wenn die Inhalte fachlich kompetent sind und durch Personalisierung kontinuierlich dem Alter des Kindes angepasst werden, hat das werbetreibende Unternehmen über Jahre hinweg dankbare Abnehmer gefunden. Das lässt sich auf viele Branchen, Lebensbereiche und Zielgruppen übertragen."

Der eco-Verband fordert die Werbewirtschaft eindringlich auf, ihre Online-Aktivitäten auf das Permission-Konzept umzustellen und das Internet nicht länger mit unerwünschten E-Massenmails zu überschwemmen. Die verschwindend geringen Kosten für E-Mails im Vergleich zum Direktmailing per Post - ca. 5 Euro statt 750 Euro pro Tausend Aussendungen - haben zur elektronischen Überflutung von Millionen von Verbrauchern geführt.

Der Übergang vom Online-Massenmarketing zum Permission Marketing wird nach Einschätzung von Dr. Torsten Schwarz nicht nur angesichts der Rechtslage immer wichtiger, sondern spielt auch beim "Mobile Marketing" eine Schlüsselrolle. Werbebotschaften, die per SMS auf dem Handydisplay erscheinen, wird der Verbraucher nur akzeptieren, wenn er sie selbst angefordert hat und sie exakt seinem Informationsbedarf entsprechen, meint Schwarz.

eco Electronic Commerce Forum e.V. ist der Verband der Internet-Wirtschaft in Deutschland. Ziel ist, die kommerzielle Nutzung des Internets voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der globalen Internet-Ökonomie und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt zu stärken. eco-Forum versteht sich in diesem Sinne als Interessenvertretung der deutschen Internet-Wirtschaft gegenüber der Politik, in Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien.
 

In- und Out-Listen gegen Spam
(Meldung von Washington Post vom 3. Mai 2001)

Spamming könnte im Internet schon bald ein Eingreifen des US-Kongresses zur Folge haben,

  • von gesetzlich vorgeschriebenen "opt-out"-Links, bei denen Benutzern die Möglichkeit gegeben wird, die Annahme von Spam zu verweigern,
  • bis zu "opt-in"-Links, bei denen die Benutzer ihre ausdrückliche Erlaubnis erteilen, E-Mails mit kommerziellen Inhalten an sie zu versenden.

Der US-Verband für Direktmarketing (Direct Marketing Association, DMA) bietet bereits ein Opt-Out-Formular auf seiner Website an, das alle seine 4.500 Mitglieder einschließt und seit Januar 2000 bereits von über 60.000 Benutzern in Anspruch genommen wurde. Wahrscheinlich sind jedoch viele kommerzielle E-Mail-Firmen nicht Mitglied eines Verbands wie DMA. Viele Internet-Anbieter haben im Interesse der Verbraucher wie auch in eigenem Interesse Anti-Spam-Maßnahmen ergriffen, um die Kapazitätsauslastung zu verringern. Earthlink schätzt zum Beispiel, dass ihre Mitglieder jeden Monat 300 Millionen unangeforderte kommerzielle E-Mails erhalten.
 

Gerichtsurteil gegen E-Mail-Werbung
(Meldung des PC-WELT-Mailing-Dienstes vom 6. Februar 1998)

Das Landgericht Traunstein hat den Antrag auf ein Revisionsverfahren gegen sein Urteil über das unaufgeforderte Versenden von E-Mail-Werbung (Spam) abgelehnt. Es hatte am 14.10.97 einem Unternehmen unter Androhung eines Ordnungsgeldes von 500.000 Mark verboten, E-Mail-Werbung zu versenden. Das Argument, Spam sei mit gewöhnlicher Briefkastenleerung vergleichbar und damit rechtens, wurde zurückgewiesen. Spam, so das Gericht, sei eine viel größere Belästigung des Empfängers und durch den billigeren und gezielteren  Versand wettbewerbswidrig.
 

Milliardenverluste durch Junk-Mail
(Meldung der PC-WELT vom 29. April 1998)

Junk-Mail, auch bekannt als Spam, ist weit mehr als nur ein lästiges Übel. Nach einer Studie des britischen Marktforschungsunternehmen Benchmark Research verursacht die Flut von Werbe-Mails, die keiner haben will, allein in Großbritannien und Irland Kosten von etwa 14 Milliarden Mark pro Jahr. Darin enthalten sind nicht nur die reinen Übertragungskosten, sondern auch der Zeitverlust für Lesen, Löschen oder Beantworten dieser elektronischen Belästigungen. 75 Prozent der 800 befragten Angestellten gaben an, dafür pro Tag eine Viertelstunde zu benötigen, bei 16 Prozent geht bis zu einer Stunde dafür drauf. Viele Anwender berichten auch von beleidigenden, obszönen oder sogar aggressiven Mails, die auch zu psychologischen Problemen führen können.
 


 
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EuroCAUCE

Abkürzung für "European Coalition Against Unsolicited Commercial E-Mails" • Europäische Spam-Gegner haben seit Anfang 1999 ihr eigenes Sprachrohr - nämlich die EuroCAUCE. Die in Zusammenarbeit mit der in den USA ansässigen Coalition Against Unsolicited Commercial E-Mails gegründete EuroCAUCE wird sich auf die gleiche Weise Ufer Internet-Benutzer und Provider einsetzen wie schon die CAUCE, die die weltweit größte im Internet ansässige Organisation dieser Art ist. "Sowohl das Recht auf freie Meinungsäußerung als auch das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, sind in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert", sagt George Mills, Vorsitzender pro tempore der EuroCAUCE. "Die Gründung der Europäischen Union (EU) basiert auf diesen Rechten, sie dienen als Richtlinien Ufer alle Mitgliedsländer des Europarates. Daran halten wir uns auch."

Über 95% der unaufgeforderten Werbe-E-Mails (engl.: "Unsolicited Commercial E-Mails" - UCE) kommen Anfang 1999 noch aus den USA. Die Anzahl der aus Europa stammenden UCE ist allerdings steigend. Sollte der amerikanische Gesetzgeber UCEs beschränken, könnte dies einen dramatischen Anstieg in Europa zur Folge haben. "Wir müssen sichergehen, dass wir global gegen UCEs vorgehen, da die internationale Gemeinschaft durch das Internet immer mehr zusammenwächst", so Mills.
 

    


 
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E-Mail
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Netiquette: Umgangsregeln Regeln im Netz
 

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