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http://www.glossar.de/glossar/z_umts.htm
Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications Systems" UMTS
soll das GSM-System - verwendet von der
Telekom (D1) und Mannesmann (D2) - ablösen und ist ein Kompromiß zwischen dem Vorschlag
von Ericsson und Nokia ("W-DCMA"-Gruppe) auf der einen und Siemens, Bosch,
Motorola, Alcatel, Nortel, Sony und Italtel ("UMTS-Allianz") auf der anderen
Seite. Das ETSI hat Ende Februar 1998 diesem
Vorschlag für den Übertragungsstandard zwischen Endgeräten und Sendestationen
zugestimmt.
UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus
den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert
wird. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch
Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet. Über eine deutlich größere Bandbreite von 5
MHz als bei GSM (200 kHz) und das
CDMA-Übertragungsverfahren (Code Division Multiple Access) sollen sich beliebige Inhalte
(Multimedia-Anwendungen, der Download aus dem Internet und Videokonferenzen) mit der hohen
Übertragungsrate von 2 MBit/s übertragen lassen.
Das UMTS-Funknetz wird per Spezifikation in hierarchische Versorgungsebenen unterteilt,
die unterschiedliche Transfergeschwindigkeiten zulassen.
- In der sogenannten Makroebene sind es mindestens 144 KBit/s bei einer maximalen
Reisegeschwindigkeit von 500 km/h.
- In der Mikroebene werden immerhin 384 KBit/s bei einer Geschwindigkeit von maximal 120
km/h garantiert.
- In der sogenannten Pikozone sind es die bereits erwähnten 2 MBit/s bei maximal 10 km/h
- das entspricht dem sogenannten "quasistationären Betrieb". UMTS ist damit bis
zu 30 Mal schneller als ISDN (64 kBit pro Sekunde) und bis zu 200 Mal schneller als
übliche GSM-Handys
mit 9,6 kBit pro Sekunde.
Das Interessante an UMTS ist aber nicht nur die sehr hohe Übertragungskapazität,
sondern auch die Unterstützung von verschiedenen Transportprotokollen. UMTS wird
zukünftig auch WAP unterstützen, und die künftigen
Endgeräte werden auch weiterhin den aktuellen GSM-Standard
unterstützen.
Anfang 2000 wird die Mainzer Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post vier
bis sechs deutsche Lizenzen für die neue Generation des Mobilfunks versteigern. Die
Deutsche Telekom, Mannesmann Mobilfunk, Viag Interkom und E-Plus haben bereits
angekündigt, daß sie mitbieten werden. Der Käufer erhält das Recht, zum Aufbau eines
UMTS-Netzes einen Frequenzbereich 20 Jahre lang zu nutzen. Deutschland gehört zu den
Vorreitern des neuen Netzes, bereits 2002 soll UMTS hierzulande eingeführt werden, ein
Jahr nachdem Japan ans Netz gegangen ist. Mit UMTS wird Mobiltelefonie boomen: Schon jetzt
verzeichnet der Markt Wachstumsraten von bis zu 100 Prozent, und das UMTS-Forum, der
weltweite Zusammenschluss von Herstellern, Regulierungsorganisationen und Netzbetreibern
schätzt, dass im Jahre 2005 fast eine Milliarde Menschen weltweit mobil telefonieren
werden.
T-Mobile schaltet UMTS-Netz frei
(Meldung vom 16.1.2004)
Als erster der vier Mobilfunkanbieter in Deutschland hat
T-Mobile am
15.1.2004 sein UMTS-Netz technisch frei geschaltet. Allerdings wäre dies
kein kommerzieller Start in das UMTS-Zeitalter, betonte ein Sprecher der
Telekom-Tochter. Es sei vielmehr ein "weiterer Schritt zur Vorbereitung
der Markteinführung der neuen breitbandigen Datendienste".
Mit der Freischaltung können T-Mobile-Kunden theoretisch über das
UMTS-Netz im Internet surfen, wenn sie über ein entsprechendes Endgerät
verfügen. Verfügbar ist das UMTS-Netz von T-Mobile zum
Freischaltungstermin in der Regel nur in großen Ballungsgebieten.
Zur Erinnerung: Zum Jahresende 2003 mussten die Unternehmen
entsprechend den UMTS-Lizenzbedingungen 25 Prozent der Bevölkerung mit
UMTS-Diensten erreichen können. Dies wollen alle vier Betreiber nach
eigenen Angaben geschafft haben - zumindest technisch. Einen genauen
Zeitpunkt für die Einführung von UMTS-Diensten hat aber noch kein
Betreiber genannt.
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Der Traum vom UMTS-Boom ist ausgeträumt
(Meldung des
Heise-Verlages vom 9.8.2002)
Europas Handybranche verabschiedet sich im Sommer 2002 mit
zahlreichen Hiobsbotschaften von ihren Hoffnungen auf einen raschen Boom
durch die dritte Mobilfunk-Generation - gemeint ist UMTS. Nach
wiederholten Ankündigungen von Massenentlassungen und aufgeschobenen
Investitionen forderte der Verband schwedischer Aktiensparer Anfang
August 2002 schon fast mit dem Mut der Verzweiflung zur Zeichnung neuer
Aktien des stark angeschlagenen Ericsson-Konzerns mit der Begründung
auf, "in vier bis fünf Jahren" könne das Unternehmen wieder "normale
Gewinne" erwirtschaften.
Reines Gift auf dem Weg dahin aber war all das, was fast zeitgleich
aus anderen Unternehmenszentralen zu hören war. So kündigte
beispielsweise der Chef des nach eigenen Angaben weltgrößten
Mobilfunk-Betreibers Vodafone, Jürgen von Kuczowski, den Aufschub des
UMTS-Startes in Deutschland um ein halbes Jahr an. Die Handy-Produzenten
mit Nokia an der Spitze seien technisch noch nicht ganz so weit, lautete
die betont zurückhaltend formulierte Begründung.
Der französische Konkurrent Orange redete nach Meinung von Analysten
Klartext, als das Unternehmen von den Aufsichtsbehörden den Aufschub des
UMTS-Starts gleich um drei Jahre von 2003 auf 2006 begehrte und neben
dem Mangel an geeigneten Handys weitere Gründe nannte. "Die Nachfrage
nach mobiler Datenübertragung ist so gut wie nicht existent", hieß es im
Schreiben an die Post- und Teleaufsicht.
Konsequent zeigen sich der spanische Telefonica-Konzern und die
finnische Sonera in Deutschland, die ihre deutsche Lizenz zunächst nicht
ausüben. 800 der 900 Mitarbeiter der gemeinsamen deutschen Tochter Quam
werden wohl ihren Arbeitsplatz verlieren. Sonera hat auch schon die vier
Milliarden Euro als Verlust abgeschrieben, die ohne konkrete
Gegenleistung an die deutsche Staatskasse allein für das Recht auf ein
noch nicht existierendes UMTS-Netz überwiesen wurden.
Über 100 Milliarden Euro hat die Branche insgesamt in Europa für
derlei Lizenzen gezahlt, mit Abstand am meisten in Deutschland und
Großbritannien. Schweden galt vor allem wegen der ehrgeizigen
Zeitplanung mit einem Ende 2003 fertigen landesweiten Netz als Pionier.
Gerade hier hat nun aber das große Bluten begonnen. Am Mittwoch
kündigten zeitgleich Quam die Entlassung fast aller Beschäftigten,
Nokia
in Helsinki die Streichung von 900 Stellen in der Netzwerk-Sparte und
der vor allem an Siemens und Ericsson liefernde Handy-Hersteller
Flextronics die Entlassung von 530 Beschäftigten an.
Der Branchenführer Nokia erwartet für 2002 bei der Infrastruktur von
Mobilfunksystemen ein Umsatzminus von 25 Prozent. Die Finnen trifft dies
weit weniger dramatisch als Ericsson, den weltweit führenden Anbieter
von Systemen. Die Ericsson-Aktie ist in den vergangenen zwei Jahren um
95 Prozent gesunken. Das Unternehmen muss auch angesichts immer
schlechterer Kredit-Ratings um den Erfolg der angekündigten
Aktienemission über 30 Milliarden Kronen (3,2 Milliarden Euro) bangen.
Beim Nachbarn in Finnland wird der einstige Traum von riesigen
UMTS-Profiten für die Verantwortlichen inzwischen auch durch Aktivitäten
der Justiz immer mehr zum Albtraum. Die zuständige Behörde hat eine
förmliche Untersuchung des für Sonera so gut wie ruinösen Erwerbs einer
deutschen UMTS-Lizenz eingeleitet. Nur durch eine Staatshilfe konnte der
Konzern überleben. Das veranlasste die größte Zeitung im Lande
Helsingin Sanomat zu der sarkastischen Bemerkung, vom einstigen
UMTS-Traum sei bisher nur Wirklichkeit geworden, dass man "großzügig"
finnische Steuergelder zur Verminderung des Defizits der deutschen
Staatskasse überwiesen habe.
Die Probleme der sechs UMTS-Lizenznehmer
Quam: Der
Mobilfunkanbieter hat seine Aktivitäten im Juli 2002 auf Eis gelegt. Die
15 Quam-Geschäfte sollen noch im selben Jahr geschlossen werden. Mehr
als 800 der 900 Mitarbeiter werden wohl ihren Arbeitsplatz verlieren.
Die rund 200.000 Handy-Kunden können vorerst weiter telefonieren, neue
werden aber nicht geworben. Mit seinem Angebot auf dem bisherigen
GSM-Standard wollte sich Quam einen Kundenstamm für das UMTS-Zeitalter
sichern. Quam hält an der UMTS-Lizenz fest, die Gesellschafter
Telefonica Moviles (Spanien) und Sonera (Finnland) haben ihre
Investitionen aber weitgehend abgeschrieben. Denkbar ist nach
Einschätzung in Branchenkreisen auch eine Kooperation mit einem anderen
Lizenznehmer.
Mobilcom:
Ursprünglich wollte MobilCom mit seinen derzeit rund fünf Millionen
Mobilfunk-Kunden unter den ersten UMTS-Anbietern sein und sich so einen
Startvorsprung sichern. Nun steckt der einstige Börsenstar in einer
tiefen Krise. Der seinerseits hochverschuldete Großaktionär France
Telecom stellt die vereinbarten Milliarden-Investitionen in den Aufbau
eines UMTS-Netzes in Frage. Im Streit nahm der charismatische
MobilCom-Gründer Gerhard Schmid seinen Hut.
E-Plus: Der
drittgrößte deutsche Mobilfunkanbieter mit seinen rund 7,5 Millionen
Kunden hat dem niederländischen Mutterkonzern KPN durch Abschreibungen
von 13,5 Milliarden Euro einen Rekordverlust beschert. Zuletzt kam ein
schleppender Start des Multimedia-Dienstes
i-Mode zu den Problemen hinzu.
T-Mobile: Der
Mobilfunk-Tochter der Deutschen Telekom werden neben Vodafone D2 die
besten Chancen beigemessen, das UMTS-Abenteuer zu bestehen. Allerdings
hat die Telekom bereits mit einem Schuldenberg von 65 Milliarden Euro zu
kämpfen, die US-Erwerbung VoiceStream muss noch aus der Problemzone
geführt werden und der dramatische Kursverfall der T-Aktie senkt die
Spielräume.
Vodafone D2: Die
Tochter des nach eigenen Angaben größten Mobilfunk-Anbieters der Welt
liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit T-Mobile um die
Marktführerschaft in Deutschland. Beide haben mehr als 20 Millionen
Kunden. Zumindest operativ gilt D2 profitabler als die Bonner
Konkurrenz. Allerdings lasten auch auf dem britischen Konzern wegen der
Übernahme von Mannesmann die Abschreibungen schwer: Im vergangenen Jahr
machte Vodafone unter dem Strich einen Verlust von 13,5 Milliarden Pfund
(21,2 Milliarden Euro).
O2:
Die schweren Verluste der früheren Viag Interkom und der hohe Kaufpreis
für Übernahme der Mehrheitsanteile, der an E.ON gezahlt wurde, haben
maßgeblich zur tiefen Krise des Mutterkonzerns British Telecom
beigetragen. Das Milliarden-Engagement in Deutschland wurde mehrfach
offen bedauert. Das ungeliebte Kind wurde schließlich mit der gesamten
Mobilfunksparte abgespalten und versucht nun mit rund vier Millionen
Kunden einen Neuanfang als O2.
Angesichts der Verluste wurden 2001 in Deutschland 500 von 4000 Stellen
abgebaut.
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CeBIT 2002: Vodafone errichtet funktionsfähiges Multimedia-Netz auf
Messegelände und in der Innenstadt von Hannover
(Meldung von Vodafone vom 17.3.2002)
Zeitgleich zur CeBIT 2002 hat Vodafone D2 in Hannover ein eigenes
UMTS-Demonstrationsnetz eingerichtet. Als einziger Mobilfunkanbieter versorgt Vodafone D2
nicht nur die Hallen, sondern das Messegelände sowie Teile der Innenstadt von Hannover
mit der naechsten Mobilfunkgeneration. "Wir arbeiten konzentriert auf einen
erfolgreichen Netzstart hin, und Hannover soll dafür ein Beispiel sein", so Helmut
Hoffmann, der Geschäftsführer Technik von Vodafone D2.
Mit einer Geschwindigkeit bis zu 384 kbit/s können die Messebesucher zum Beispiel
Musikvideos aus dem Internet herunterladen, einen mobilen Stadtführer und Navigator für
Hannover aufrufen, grafisch aufwändige Games spielen oder multimediale E-Mail-Grüße von
der CeBIT verschicken. UMTS in der Landeshauptstadt soll keine Episode bleiben, denn
"Hannover ist Bestandteil unserer Roll-Out-Strategie", erklärt Hoffmann. Drei
Basisstationen versorgen insgesamt 16 Funkzellen - neun davon in der Innenstadt, sieben
auf dem Messegelände. Pro Zelle können bis zu 100 Teilnehmer gleichzeitig telefonieren.
Auch Teile der Innenstädte von München, Düsseldorf und Berlin sind bereits im
Testbetrieb mit UMTS versorgt. Im Herbst sollen in weiteren wichtigen deutschen Ballungs-
und Wirtschaftszentren UMTS-Netze von Vodafone D2 in Betrieb sein.
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D2
Vodafone: Erster UMTS-Call unter Praxisbedingungen
(Meldung von D2 Vodafone vom
2.7.2001)
D2 Vodafone hat heute (2.7.) einen weiteren Meilenstein beim Aufbau seines UMTS-Netzes
gesetzt. Auf dem Gelände der Münchner D2-Niederlassung konnte am frühen Nachmittag
erstmals eine UMTS-Verbindung zwischen zwei Handys über die sogenannte Luftschnittstelle
(over the air) erfolgreich aufgebaut werden. "In erster Linie wollten wir mit diesem
Sprach-Call testen, ob das reibungslose Zusammenspiel der Endgeräte mit der von uns
eingesetzten Systemtechnik funktioniert", erläutert D2-Technik-Geschäftsführer
Helmut Hoffmann: "Alles hat in exzellenter Qualität funktioniert. Das ist umso
wichtiger, da die Infrastruktur des Münchner Pilotsystems später in den
UMTS-Regelbetrieb übergehen soll".
D2 Vodafone betreibt über München hinaus ein weiteres UMTS-Pilotnetz in Düsseldorf.
Als Systemlieferanten hatte der Düsseldorfer Netzbetreiber im November vergangenen Jahres
zu gleichen Teilen die Firmen Siemens und Ericsson beauftragt. Damit war D2 Vodafone
übrigens der erste deutsche Netzbetreiber, der seine Infrastrukturlieferanten benannt
hatte. Das Auftragsvolumen je Vertragspartner beträgt rund eine Milliarde Mark bis Ende
2002. Die nächste Station auf dem UMTS-Fahrplan von D2-Vodafone: Datenanwendungen unter
Praxisbedingungen. Noch in diesem Jahr sollen erste Datenapplikationen im "freien
Feld", also über die Luftschnittstelle, durchgeführt werden.
Den kommerziellen Start seines Multimedia-Netzes plant D2 Vodafone voraussichtlich in
2002. Dann sollen den Kunden neue mobile Services, wie zum Beispiel Video- und Audio
Streaming, Bildtelefonie, Picture Messaging oder auch interaktive Spiele angeboten werden.
Übrigens: Wer mehr über die Möglichkeiten der mobilen Multimedia-Welt erfahren
möchte, sollte D2 Vodafone vom 25. August bis 2. September auf der Internationalen
Funkausstellung (IFA) in Berlin besuchen. Dort präsentiert der Düsseldorfer
Netzbetreiber ein erste Auswahl der künftigen UMTS-Services (Halle 01/2b, Stand 01).
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Killer-Applikationen für UMTS aufgespürt?
(Meldung vom 27.6.2001)
13-Länderstudie von Taylor Nelson Sofres Telecoms zur dritten Mobilfunkgeneration:
E-Mail, Verkehrsinfos und aktuelle Nachrichten die künftigen UMTS-Killerapplikationen
Als künftige Killer-Applikationen für
UMTS-Dienste könnten sich in zwölf europäischen Ländern und in den USA das
"Versenden und Empfangen von E-Mails", der "Zugriff auf
Verkehrsinformationen" und der "Abruf von aktuellen Nachrichten" erweisen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Telecoms-Division der Marktforschungsgruppe
Taylor Nelson Sofres, die potenzielle UMTS-Nutzer in Belgien, Dänemark, Deutschland,
Frankreich, Großbritannien, Italien, der Niederlande, Norwegen, Polen, der Slowakei, der
Tschechischen Republik, Spanien und den USA nach den gefragtesten UMTS-Diensten befragte.
Am wenigsten populär sind dagegen "interaktive Spiele" und
"Gewinnspiele" im mobilen Internet.
In Deutschland senden etwa 55 Prozent der Mobilfunknutzer 'häufig' oder 'regelmäßig'
SMS-Nachrichten. Mit einem
Prozentpunkt liegen die Briten mit 56 Prozent knapp vor den Deutschen. Im europäischen
Vergleich nutzen die Franzosen mit nur 31 Prozent SMS am wenigsten. In den USA sind es gar
nur sechs Prozent, die Botschaften per SMS versenden. Am beliebtesten ist das SMS-Versenden bei den unter 25-Jährigen. Mehr als 90 Prozent der unter
25-jährigen Europäer versenden Botschaften per SMS. In den USA sind es in dieser
Altersgruppe lediglich 20 Prozent.
"Die potenziellen UMTS-Nutzer werden die heutigen Mobilfunk- und Internetnutzer
sein. Trotzdem zeigen die Ergebnisse der Studie, daß die Mobilfunkanbieter vor einer
anspruchsvollen Aufgabe stehen. So kurz vor dem Start von UMTS steht an erster Stelle, die
Aufmerksamkeit auf die dritte Mobilfunkgeneration zu erhöhen und Vorteile der neuen
Technologie aufzuzeigen, bevor die Anbieter mit ihren Angeboten an den Start gehen. WAP - als Vorstufe zum mobilen Internet - wird heute kaum
genutzt. Es bleibt eine Menge Arbeit zu leisten, um aufzuzeigen, daß das mobile Internet
mit UMTS etwas Neues und Innovatives ist.
Für 41 Prozent der deutschen Mobilfunk und/oder Internetnutzer, so ermittelte TNS
Emnid in seiner zweiten Befragung der Studienreihe UMTS@emnid für Deutschland ein
wachsendes Interesse, künftig Waren oder Dienstleistungen über ein UMTS-Handy zu
beziehen. Das Hauptinteresse der Deutschen gilt aber der "Buchung bzw. Reservierung
von Eintrittskarten". 79 Prozent könnten sich die Nutzung solcher UMTS-Dienste
vorstellen. Der Kauf von Büchern oder CDs steht mit 67 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt
vom Erwerb von Reisetickets (55 Prozent) und der Anschaffung von kleinen Geschenken wie
z.B. Blumen (54 Prozent) via UMTS-Handy. Dagegen haben die Deutschen nur mäßiges
Interesse an Gesundheitsprodukten, Textilien und Schuhen.
Im europäisch-amerikanischen Vergleich ist das Thema UMTS mit 88 Prozent in
Deutschland am bekanntesten. Und: 44 Prozent der deutschen Mobiltelefonierer fühlen sich
gut informiert über die dritte Mobilfunkgeneration. Dagegen meinen nach den Ergebnisse
von TNS Telecoms 86 Prozent der Briten, schlecht oder überhaupt nicht über UMTS
informiert zu sein, in Italien sind dies 77 Prozent. Unübertroffen dagegen die USA; dort
sind neun von zehn US-Bürgern der Auffassung, über das Thema UMTS nur unzureichend oder
überhaupt nicht informiert zu sein.
Der UMTS-Monitor wurde von Taylor Nelson Sofres in telefonischen Interviews mit einer
repräsentativen Stichprobe von 13.058 Befragten durchgeführt. Das Screeningkriterium war
dabei der Besitz eines Mobiltelefons und/oder die Nutzung des Internets. Beteiligt waren
an dieser Studie 12 europäische Länder sowie die USA im Zeitraum von April bis Mai 2001.
Inhalte der Studie waren sowohl der allgemeine Kenntnisstand über UMTS als auch die
Nutzung von Mobilfunk- und Internetdiensten sowie das Interesse an der Nutzung von mobilen
Sprach- und Datendiensten. Die beteiligten Länder waren im Einzelnen: Belgien, Dänemark,
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Slowakei,
Spanien, Tschechien und die USA.
Übrigens: In Deutschland ist die Telecoms-Division der Taylor Nelson Sofres-Gruppe
beim Bielefelder Markt-, Media- und Meinungsforschungsinstitut TNS EMNID in der
Forschungsabteilung Telecommunication & IT angesiedelt: www.emnid.de
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Gründächer und Lehmgewölbe
bieten idealen Schutz gegen elektromagnetische Wellen
(Meldung der BAULINKS
vom 25.6.2001)
Begrünte Dächer und Lehmbauten bieten einen effektiven Schutz gegen
elektromagnetische Wellen, wie sie etwa von Mobilfunksendeanlagen ausgehen. Zu diesem
Ergebnis kommen neue Messungen, die im Auftrag des Forschungslabors für Experimentelles
Bauen der Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) am Institut für Hochfrequenz-,
Mikrowellen- und Radartechnik der Universität der Bundeswehr, München, durchgeführt
wurden.
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UMTS auf der Isle
of Man - und in Japan
(Zwischenstand vom 29. April 2001)
Die Münchener Siemens AG wird verschiedenen Magazinberichten zufolge Anfang Mai das
erste kommerzielle UMTS-Mobilfunknetz in Europa in Betrieb nehmen. Demnach werde Siemens
auf der britischen Isle of Man 400 Handy-Nutzer mit UMTS-Mobilfunk versorgen.
In dem Modellprojekt für British Telecom sollen neben Sprachtelefonie auch die
technischen und kommerziellen Möglichkeiten von schnelleren Datenübertragungen
ausgelotet werden. Dem Bericht zufolge werden die Datendienste zunächst in eine
Übertragungsgeschwindigkeit von 390 Kilobit pro Sekunde angeboten, was einer rund
fünffach höheren Geschwindigkeit als im ISDN-Standard entspricht.
Technisch führend ist derzeit im UMTS-Bereich Japan: Im Mai soll dort der
flächendeckende Aufbau der neuen Mobilfunktechnik beginnen. In Europa wird erst Ende 2002
mit dem flächendeckenden Netzaufbau begonnen.
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Infineon stellt ersten UMTS-
Chip vor
(Meldung vom 28. September 2000)
Das Siemens-Tocherunternehmen Infineon hat am Donnerstag den weltweit ersten
Basisband-Chip für GSM und UMTS vorgestellt. Ein Handy mit diesem Chip kann sowohl das
herkömmliche Mobilfunksystem GSM als auch das künftige UMTS-System nutzen, wie das
Unternehmen in München mitteilte. Der Mobilfunkstandard UMTS ermöglicht die Übertragung
von Sprache, Bildern und Video und soll in Europa ab 2002 schrittweise eingeführt werden.
Bis zum Aufbau eines flächendeckenden UMTS-Netzes werden Handy-Nutzer weiter auf das
GSM-Netz angewiesen sein.
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Die deutsche UMTS-Auktion:
Eine Chronologie
(Meldung vom 17. August 2000)
Gut zweieinhalb Wochen dauerte das Bietergefecht um die begehrten UMTS-Lizenzen. Zwölf
Frequenzpakete waren in Mainz zu vergeben - entweder im Zweier- oder im Dreierpack. Sieben
Bewerber gingen ins Rennen. Nach 173 Bieterrunden kamen 98,807 Milliarden DM
(rund 50.5 Milliarden Euro) zusammen.
Sechs Unternehmen erhielten je ein Zweierpaket. Eine Rückschau auf die spannenden und
für die Firmen teuren Tage:
31. JULI: Erster Versteigerungstag. Kurz vor Beginn der Auktion ist die Internetseite
der Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post wegen Überlastung nicht mehr abrufbar. In der ersten
Bieterrunde sprintet Mobilcom mit etwas mehr als einer Milliarde DM für zwei
Frequenzpakete vor. Die anderen taktieren eher vorsichtig. Insgesamt werden am ersten Tag
mehr als 2,3 Milliarden DM geboten.
4. AUGUST: Die Zehn-Milliarden-Marke wird am Ende der ersten Versteigerungswoche
erreicht. Am Freitagabend liegen die Gebote bei 12,3 Milliarden DM. Sie steigen jetzt
schneller, weil die Bieter die Höchstgebote immer um zehn Prozent übertreffen müssen.
8. AUGUST: Die UMTS-Gebote übersteigen am siebten Auktionstag die
zwanzig-Milliarden-Schwelle. So viel hat Bundesfinanzminister Hans Eichel zur
Schuldentilgung eingeplant.
11. AUGUST: Der netzunabhängige deutsche Mobilfunkbetreiber debitel gibt das Rennen
auf. Der Tochter des Schweizer Telefonkonzerns Swisscom waren von vorneherein nur
Außenseiterchancen eingeräumt worden. Die Höchstgebote der noch sechs Bewerber klettern
auf 63,05 Milliarden DM. Die Debatte um die Verwendung des Geldsegens hält an.
14. AUGUST: Die Regulierungsbehörde ändert die Auktionsregeln. Vom 15. August an
müssen die Höchstgebote in jeder Runde nur noch um fünf Prozent übertroffen werden.
VIAG Interkom kündigt an, wegen der hohen Kosten nur noch für eine kleine Lizenz zu
bieten. Auch diese kostet mittlerweile mehr als zwölf Milliarden DM. Insgesamt steigen
die Höchstgebote auf 78 Milliarden DM. Stimmen, die diese Preise als zu hoch bezeichnen,
werden lauter. Wer steigt jetzt aus, wird gefragt.
15. AUGUST: Am zwölften Auktionstag klettern die Gebote auf über 85 Milliarden DM.
Auch die Gruppe E-Plus/Hutchison will nur noch für eine kleine Lizenz bieten. Anleger am
Kapitalmarkt sind verunsichert, weil sie mit riesigen neuen Anleihen rechnen. Bankexperten
entwarnen: Dafür tilge der Bund ja seine Schulden.
16. AUGUST: Es geht über die 90-Milliarden-Schwelle. Nach einem spannenden Tag, an dem
viele bereits mit einem Ende der Auktion gerechnet haben, summieren sich die Gebote auf
93,35 Milliarden DM. Jetzt werde es Ernst, sagt Chefautionator Klaus-Dieter Scheurle.
Keiner der verbliebenen sechs Bewerber streicht die Segel.
17. AUGUST: Der Tag der Entscheidung: Die Gebote steigen weiter. Scheurle nimmt noch
einmal Tempo aus der Auktion. Die Höchstgebote müssen nur noch um zwei Prozent
übertroffen werden. Nach der 173. Runde, kurz vor 16 Uhr, steht fest: Sechs Bieter gehen
mit jeweils zwei Frequenzpaketen nach Hause - auch Telekom und Mannesmann Mobilfunk, die
nach dem Ausstieg von debitel mit ihrem Pokern um drei Frequenzpakete die Preise nach oben
getrieben haben.
Der Schlussstand der Auktion (Quelle: RegTP)
3 oder 2 Freuqenzblöcke
Bei der deutschen Versteigerung wurden "große" und "kleine"
Lizenzen unterschieden. Eine große Lizenz bestand aus 3 Frequenzblöcken, eine kleine aus
2 Frequenzblöcken. Insgesamt standen 12 Blöcke zur Disposition.
Die Auktion der begehrten UMTS-Mobilfunklizenzen entwickelte sich zunehmend zu einem
Feilschen um drei Frequenzblöcke. So boten lange die Marktführer Mannesmann (D2) und
T-Mobil (D1) für eine große UMTS-Lizenz. Dazu hätte aber einer der kleineren Bieter
vorzeitig ausscheiden müssen, denn die 12 Frequenzblöcke lassen sich nur
- auf 2 große Lizenzen (2 mal 3 Blöcke) und 3 kleine Lizenzen (3 mal 2 Blöcke)
aufteilen oder
- auf 6 kleine Lizenzen.
Nach dem Ausstieg von debitel war für alle sechs weiteren Bieter mit zwölf
Frequenzpaketen exakt die Zahl vorhanden, die für jeweils eine UMTS-Lizenz ausgereicht
hätte. So hätte man die Auktion in Mainz bereits bei 68 Milliarden DM beenden können.
Stattdessen trieben T-Mobil und Mannesmann die Preise immer höher, um mit der
Ersteigerung einer großen Lizenz auch einen Konkurrenten auszuschalten. Denn je mehr
Anbieter im UMTS-Geschäft tätig werden können, umso stärker der Kampf um Kunden und
Marktanteile.
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UMTS ist unabdingbar / Studie
von Ericsson Consulting prognostiziert kommerzielle Bedeutung und stellt fünf Thesen auf
(Meldung vom 15. Juli 2000)
Deutsche Unternehmen sehen den Endkunden im Mittelpunkt des Geschäfts der neuen
Generation des Mobilfunks: 84 Prozent der befragten Großunternehmen Geschäfte mit
mobilen Endkunden ("M-Commerce") als
wichtigste UMTS-Anwendung erwarten. Dies geht aus einer Marktstudie über das kommende
Universelle Mobiltelekommunikationssystem UMTS hervor, die das Unternehmen Ericsson Consulting im Juli
vorgestellt hat. Eine zusätzliche Befragung von Endkunden ergab, dass Werbung aufs
Mobiltelefon unter bestimmten Bedingungen akzeptiert wird.
Bei der Vorstellung der Studie formulierte Andreas Wild, Geschäftsführer der Ericsson
Consulting GmbH in Düsseldorf, fünf Thesen zu UMTS:
- UMTS ist keine Option für Netzbetreiber sondern eine Notwendigkeit ("Buy or
bye-bye").
Zwar lassen sich die heutigen Mobilfunkfrequenzen, insbesondere die im 1800 MHz
Frequenzband, noch einige Jahre nutzen, doch die Übertragungskapazität wird mit
zunehmendem Sprach- und vor allem Datenverkehr bald zu eng werden. Nur UMTS-Frequenzen
sichern diese entscheidende Ressource für die Zukunft. Zudem streben Netzbetreiber eine
deutliche internationale Präsenz mit großer Kundenbasis, starker Einkaufsmacht für
Dienstleistungen und einheitlicher Übertragungstechnik an: Ein Trend, dem sich kein
Anbieter entziehen kann, so Wild.
- UMTS-Lizenzinhaber dominieren die Entwicklung neuer Wertschöpfungsmodelle ("Earn
more or churn more").
Verlagert sich die Wertschöpfung im Mobilfunk von reiner Sprachvermittlung hin zu
Datendiensten, so wird deren Inhalt entscheidend für ihren Wert. Der Mehrwert liegt nicht
in der bloßen Datengeschwindigkeit sondern in der Information, die dem Kunden mit den
Daten geboten wird. Die UMTS-Betreiber verfügen über wichtige Kundendaten wie
Rechnungsdaten, Rufnummer, ggf. Aufenthaltsort und den Typ seines Endgeräts. Der
Dienstleister benötigt diese Information, um seine Angebote auf den individuellen Kunden
zuzuschneiden und diese anschließend über den UMTS-Betreiber an den Kunden zu senden.
Der Netzbetreiber steht an der entscheidenden "Mautstelle". Mehrwert führt zu
mehr Gewinn ("earn more") und verhindert Kundenverlust ("churn").
- Nur attraktive Anwendungen und Dienste füllen die UMTS-Bitpipe mit Daten ("Smart
Bytes").
Netzbetreiber müssen selbst oder über Dritte Mehrwertdienste bieten. Überlässt das
Mobilfunkunternehmen die Mehrwertdienste Dritten, so klinkt es sich zum Großteil aus der
Wertschöpfungskette aus. Es muss dem Endkunden selbst oder mindestens über seine
Rechnung eigene Dienste bieten - schon, um nicht austauschbar zu werden.
- Der UMTS-Roll-out wird schnell geschehen ("Need for speed")
Auf jeden Fall werden Neueinsteiger UMTS so schnell wie möglich aufbauen, schon um
schneller in die Gewinnzone zu kommen. Das löst einen Wettbewerbssog aus.
- Nur wer rasch lernt, gewinnt ("Plan to learn - act to win")
UMTS bringt vielfältige neue Geschäftsmöglichkeiten, besonders bei neuen, mobilen
Anwendungen. Geschäftsstrategien müssen überdacht oder erneuert werden, um an der neuen
Wertschöpfung teilzunehmen. Das Geschäft wird komplex, vielseitig und nicht mehr von
einem allein handhabbar. Partnerschaften und Kooperationen sind nötig.
Die Thesen ergeben sich als Schlussfolgerung aus der UMTS-Studie von Ericsson und sind
in einem Thesenpapier ausführlich begründet.
HINTERGRUND: Ericsson Consulting ist mit 2.700 Beratern in 36 Ländern eine der
führenden Unternehmensberatungen. Ihr Fokus liegt auf kommunikationstechnologischen
Lösungen. Schwerpunkte sind Mobile Internet, E-Business, Customer Relationship Management
sowie Strategie und Change Management. Ericsson Consulting unterstützt Unternehmen
branchenspezifisch. Der Projektansatz ist integrativ und reicht von der strategischen
Konzeption bis hin zur organisatorischen und softwaretechnischen Umsetzung. Ericsson
Consulting ist ein Geschäftsfeld von Ericsson, dem Weltmarktführer für mobile
Netzwerk-Infrastruktur, einem der erfolgreichsten Hersteller von Mobiltelefonen und der
Nummer eins im rasant wachsenden Markt des Mobile Internet.
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70 Milliarden für Lizenzen
geboten
(Meldung vom 19. März 2000)
Bei der Versteigerung von Mobilfunklizenzen für den britischen Markt sind bislang
Gebote von umgerechnet mehr als 70 Milliarden Mark eingegangen. Die Auktion in
Großbritannien gilt als Testfall für die im Sommer 2000 in Deutschland anstehende
Auktion von bis zu sechs UMTS-vMobilfunklizenzen im neuen Standard. Branchenexperten gehen
davon aus, dass der deutsche Markt um rund 40 bis 50 Prozent höher bewertet wird als der
britische Mobilfunkmarkt. Daher wird bei der deutschen Versteigerung mit einem
entsprechenden Aufschlag auf das Ergebnis in Großbritannien gerechnet. Der Auktionserlös
wird dem Bundeshaushalt zufließen. |
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